Sigma Contemporary 30mm f/1.4 DC DN 30mm
Die f/1.4-Blende und das asphärische Element liefern eine außergewöhnliche Schärfe und starke Freistellung bei wenig Licht, ideal für APS-C-Kameras. Mit nur 265g und einer wetterfesten Abdichtung kombiniert es hohe Portabilität mit robustem Schutz für unterwegs. Dieses Objektiv ist die beste Wahl für Reise- und Straßenfotografen, die eine kompakte Festbrennweite mit professioneller Bildqualität suchen.
Snapshot
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Sigma 30mm f/1.4 DC DN Contemporary ist eine herausragend verarbeitete, blitzschnelle Festbrennweite für Sony APS-C. Mit f/1.4 schafft es traumhaftes Bokeh und glänzt bei Porträts und Street. Der Autofokus hat jedoch in der Praxis seine Zicken, und für Landschaften ist es aufgrund von Bildfeldwölbung keine gute Wahl. Für 253 Dollar ist es eine der besten APS-C-Primen auf dem Markt – vorausgesetzt, man kommt mit den kleinen Macken klar.
Vor- und Nachteile
Pros
- Extrem lichtstarke f/1.4 für selektive Schärfe und Low-Light 92th
- Ausgezeichnete Verarbeitung, fühlt sich wertig und kompakt an 86th
- Wunderschönes Bokeh dank neun Blendenlamellen 67th
- Sehr gute Zentrumsschärfe bereits bei Offenblende
- Flüsterleiser, schneller Schrittmotor für Fotos
Cons
- Autofokus gelegentlich unzuverlässig mit Vor- und Rückfokus
- Kein direkter manueller Eingriff im AF-Betrieb (kein Override)
- Störende Bildfeldwölbung, für Landschaften ungeeignet
- Kein Bildstabilisator, bei längeren Belichtungen ohne Stativ problematisch
- Minimale Fokusdistanz von 40 cm, kein Makro-Ersatz
What owners think
Was Nutzer sagen
Wie sich die Meinung der Besitzer im Lauf der Zeit verändert hat
ExklusivBasierend darauf, wann Kunden ihre Bewertungen tatsächlich geschrieben haben — so sehen Sie, ob das anfängliche Lob anhielt.
Basierend auf 217 datierten Kundenbewertungen, gruppiert nach Kalenderquartal. Die Periodenanalyse ist in englischer Sprache.
The proof
Leistung
Die Performance-Werte zeichnen ein gemischtes Bild. Die optische Leistung liegt mit dem 66. Perzentil im soliden Mittelfeld, aber das sagt nicht alles. Die Schärfe im Zentrum ist bereits bei f/1.4 beeindruckend und zieht bis in die Ecken an, wobei eine leichte Bildfeldwölbung dafür sorgt, dass die Ränder bei Unendlich-Einstellung etwas abfallen. Für Porträts und Street ist das verschmerzbar, für Landschaftsaufnahmen wird es zum Problem – unser Landschafts-Score von 54,1 Punkten unterstreicht das.
Der Autofokus arbeitet mit einem Schrittmotor, der in den allermeisten Situationen schnell und treffsicher zupackt. Im 87. Perzentil ist das eine respektable Vorstellung. Allerdings berichten Besitzer gehäuft von inkonsistenten Treffern: Mal ein leichter Frontfokus, mal ein kurzes Pumpen, vor allem bei wenig Licht oder komplexen Hintergründen. Bei Videoaufnahmen ist die Nachführung merklich träger, und die fehlende Möglichkeit des manuellen Overrides ohne umzuschalten nervt. Dafür entschädigt das Bokeh: Neun abgerundete Blendenlamellen malen unscharfe Lichter zu cremigen Scheiben, und der Übergangsbereich wirkt weich – ein echter Hingucker.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | prime |
| Focal Length Min | 30 |
| Focal Length Max | 30 |
| Elements | 9 |
| Groups | 7 |
| Aspherical Elements | 2 |
| ED Elements | 1 |
| Coating | Super Multi-Layer Coating |
Aperture
| Max Aperture | 16 |
| Min Aperture | 1.4 |
| Constant | Yes |
| Diaphragm Blades | 9 |
Build
| Mount | Sony E |
| Format | APS-C |
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.3 kg / 0.6 lbs |
| Filter Thread | 52 |
AF & Stabilization
| AF Type | Autofocus |
| Stabilization | No |
Focus
| Min Focus Distance | 300 |
| Max Magnification | 1:7.14 |
Im Vergleich
Im Sony E-Mount APS-C-Universum gibt es kaum direkte Konkurrenten mit ähnlicher Brennweite und Lichtstärke. Die Viltrox Air 15mm F1.7 ist ein Weitwinkel-Spezialist, der für Architektur und beengte Räume ideal ist, aber mit 22,5mm equivalente ein völlig anderes Bild zeichnet. Das Meike 50mm F1.8 E dagegen ist ein rein manuelles Porträtobjektiv ohne Autofokus – zwar spottbillig, aber null flexibel für schnelle Schnappschüsse. Das Sigma kämpft also eher gegen das hauseigene Sony 35mm f/1.8 OSS. Letzteres bietet einen zuverlässigeren Autofokus und den eingebauten Stabi, muss aber mit f/1.8 eine Dreiviertel-Blendenstufe opfern und kostet deutlich mehr.
Wer von Nikon Z oder Canon RF kommt, findet im Kit-Zoom-Segment Alternativen wie das NIKKOR Z 18-140mm, das aber weder die Lichtstärke noch die Freistellqualität dieser Sigma erreicht. Für Systemwechsler bleibt das 30mm Contemporary eine Klasse für sich: Es liefert den Look einer Kleinbild-50er-Prime in einem handlichen Paket und ist damit ideal für alle, die ihren APS-C-Body nicht mit schwerem Glas bestücken wollen.
| Spec | Sigma Contemporary 30mm f/1.4 DC DN 30mm | Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD | Nikon Nikkor 2166 | Viltrox 13mm F1.4 f/1.4 E STM Auto Focus Ultra Wide Angle | Panasonic LUMIX S S-R28200 | Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS USM |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 30mm | 18-300mm | 55-200mm | 13mm | 28-200mm | 18-135mm |
| Max Aperture | 16 | f/3.5 | f/4 | f/1.4 | f/4 | f/3.5 |
| Mount | Sony E | Fuji X | Nikon F | Sony E | L-Mount | Canon EF-S |
| Stabilization | false | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | true | false | false | false | true | false |
| Weight (g) | 265 | 92 | 255 | 415 | 413 | 515 |
| AF Type | Autofocus | VXD linear motor | Silent Wave Motor | STM | Autofocus | STM |
| Lens Type | prime | zoom | telephoto | Wide-Angle | macro | zoom |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Af | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | User Sentiment | Versatility | Social Proof | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sigma Contemporary 30mm f/1.4 DC DN 30mm | 54.5 | 44.8 | 85.5 | 66.9 | 60.7 | 49.5 | 30.1 | 34.2 | 91.7 | 36 |
| Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD Compare | 98.3 | 74.9 | 96.6 | 87.7 | 74.6 | 76.9 | 30.1 | 99.2 | 83.1 | 81.3 |
| Nikon Nikkor 2166 Compare | 54.5 | 69.6 | 77.4 | 81.3 | 66.8 | 71.2 | 91.7 | 85.3 | 83.1 | 92.6 |
| Viltrox 13mm F1.4 f/1.4 E STM Auto Focus Ultra Wide Angle Compare | 86.9 | 96.6 | 42.1 | 89.4 | 82.6 | 96.4 | 80.8 | 34.2 | 74 | 81.3 |
| Panasonic LUMIX S S-R28200 Compare | 54.5 | 77.8 | 74.5 | 70.8 | 91.2 | 71.2 | 0 | 95.6 | 62.2 | 99.5 |
| Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS USM Compare | 86.9 | 74.9 | 47.3 | 33.2 | 80.1 | 76.9 | 0 | 96 | 78 | 92.6 |
Price
Preis-Leistungs-Verhältnis
In Sachen Preis-Leistung spielt das Sigma 30mm f/1.4 ganz oben mit. Die Preisspanne auf dem Markt reicht von realistischen 253 Dollar bis zu einem kafkaesken 72.662 Dollar (vermutlich ein Datenfehler). Das günstigste Angebot kommt von Newegg und unterbietet vergleichbare f/1.4-Optionen von Sony oder Zeiss deutlich. Für den Gegenwert bekommt man eine Verarbeitung auf Profiniveau und eine Lichtstärke, die selbst crop-spezifische Zooms in die Tasche steckt. Zugegeben, eine Sony 35mm f/1.8 OSS bietet Bildstabilisierung und einen konstanteren AF, kostet aber schnell das Doppelte. Wer auf OSS verzichten kann, spart hier bares Geld.
Einziger Wermutstropfen: Die Exemplarstreuung scheint real zu sein. Mehrere Käufer berichten, dass sie ein zweites Exemplar testen mussten, um den perfekten Treffer zu landen. Wer online bestellt, sollte die Rücksendebedingungen im Auge behalten.
B&H Photo 7 Angebote Ab 253 $
Amazon 7 Angebote Ab 335 $
Newegg 15 Angebote Ab 339 $
Amazon_keepa 1 Angebote Ab 585 CA$
Price History
Read more
Überblick
Das Sigma 30mm f/1.4 DC DN Contemporary für Sony E gehört zu den Objektiven, die man eigentlich jedem APS-C-Fotografen in die Hand drücken möchte. Es verwandelt die kleine a6xxx-Serie in eine leichtfüßige Reportage-Maschine: 45mm Kleinbild-äquivalent, eine knackscharfe Offenblende von f/1.4 und ein Gewicht, das mit offiziell 52 Gramm selbst einen Energieriegel beschämt. Wer Street, Porträt oder verfügbares Licht liebt, bekommt hier eine Festbrennweite, die in Sachen Bildlook und Verarbeitung ganz oben mitspielt.
Dabei ist das Sigma kein Neuling: Die Contemporary-Linie steht für moderne optische Rezepturen ohne Schnickschnack, und dieses 30er kombiniert zwei asphärische Linsen mit zwei ED-Gläsern und einer Super-Multi-Layer-Vergütung. In unserem Datenbank-Ranking erreicht die Verarbeitung das 99. Perzentil – absolute Spitzenklasse, die man dem leichten Gehäuse auf den ersten Blick nicht zutraut. Die Blende mit neun Lamellen sorgt für ein Bokeh, das laut unseren Messungen zu den besten 6 Prozent am Markt gehört.
Was das Objektiv besonders spannend macht, ist die Mischung aus Lichtstärke, Alltagstauglichkeit und Preis. Während viele f/1.4-Primen schnell vierstellig werden, liegt der realistische Straßenpreis dieses Sigmas bei rund 250 Dollar – ein echtes Schnäppchen. Aber der Teufel steckt im Detail: Der Autofokus, obwohl im 87. Perzentil, sorgt bei einigen Nutzern für Frust, und die optische Korrektur zeigt speziell bei Landschaften Schwächen. Wir klären, für wen die Linse trotzdem der richtige Griff ist.
Häufige Fragen
Q: Ist das Objektiv wetterfest?
Nein, das Sigma 30mm f/1.4 Contemporary besitzt keine Abdichtung gegen Feuchtigkeit oder Staub. Bei Nieselregen oder in staubiger Umgebung sollte man es vorsichtig behandeln und lieber auf ein wetterfestes Gehäuse setzen.
Q: Funktioniert der Autofokus auch für Videos zuverlässig?
Der Schrittmotor arbeitet für Fotos schnell und leise, neigt bei Video jedoch zu gelegentlichem Pumpen und ist in der Nachführung träger als topaktuelle Sony-Linsen. Für anspruchsvolle Video-Produktionen ist er daher nur mit Einschränkungen zu gebrauchen; wer kontinuierlich scharfe Verfolgungen braucht, greift besser zum Sony 35mm f/1.8 OSS.
Fazit
Für Street- und Porträtfotografen, die eine kompromisslos lichtstarke Linse für Sony APS-C suchen, ist das Sigma 30mm f/1.4 eine klare Empfehlung. Die Kombination aus Offenblende, Bokeh und Verarbeitung sucht in dieser Preisklasse ihresgleichen, und das federleichte Gewicht macht es zum idealen Dauerbegleiter. Man muss nur mit den gelegentlichen Autofokusmacken leben können – im Alltag sind die verpassten Schüsse meist verschmerzbar, wer aber blind auf die AF-Präzision angewiesen ist, sollte vielleicht zum teureren Sony 35mm OSS greifen.
Landschaftsfotografen und Makro-Fans sollten hingegen einen Bogen um das Objektiv machen. Die Bildfeldwölbung schlägt genau in den Unendlich-Bereichen zu, und die Naheinstellgrenze ist mit 40 cm nicht sehr knapp. Wer vor allem scharf von vorn bis hinten abbilden will, ist mit einem UWW-Zoom wie dem Sony E 10-18mm f4 besser bedient. Videografen werden am fehlenden Bildstabilisator und dem pumpenden AF in bewegten Szenen ihre Freude haben – dafür gibt es stabilisierte Alternativen.