HP Fortis Flip 11.6" G1i
Über dieses Laptop
HP Fortis Flip 11.6" G1i — CPU Intel N-Series N250, RAM 16 GB, storage 256 GB, screen 11.6" 1366x768, GPU Intel Graphics, OS Windows 11 Pro.
- CPU Intel N-Series N250
- RAM 16 GB
- Storage 256 GB
- Screen 11.6" 1366x768
- GPU Intel Graphics
- OS Windows 11 Pro
- Weight kg 1.5
- Battery wh 42
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das HP Fortis Flip G1i ist ein robuster 11,6-Zoll-2-in-1-Laptop, der speziell für den harten Einsatz in Schulen und im Außendienst gebaut wurde. Seine Stärken sind die extreme Haltbarkeit, 16 GB RAM und die gute Verwaltbarkeit für IT-Abteilungen. Der schwache Intel N250 Prozessor und das sehr schlechte 1366x768-Display machen es für den normalen Alltagsgebrauch aber schwer zu empfehlen. Der Preis schwankt stark zwischen 699 und 1407 Dollar, nur der niedrigste Preis ist für die gebotene Nischenleistung akzeptabel.
Überblick
Das HP Fortis Flip G1i ist kein Laptop, den man sich aus Spaß kauft. Es ist ein Arbeitsgerät, gebaut für den Schulalltag, für Außendienstler oder für IT-Abteilungen, die eine Flotte robuster und einfach zu verwaltender Geräte brauchen. Das 360-Grad-Scharnier macht es zum Tablet und zum Zelt, der spritzwassergeschützte Rahmen hält einiges aus und Windows 11 Pro ist direkt an Bord. Klingt erstmal nach einem soliden Paket, und in seiner Nische ist es das auch. Aber diese Nische ist klein, und wer mit falschen Erwartungen an dieses Gerät rangeht, wird enttäuscht.
Wir reden hier über einen 11,6-Zöller mit einem Intel N250 Prozessor, 16 GB RAM und einer 256 GB SSD. Das sind Specs, die eher an ein Einsteiger-Tablet mit Tastatur erinnern als an einen vollwertigen Laptop. Die Zielgruppe ist klar: Schüler, vielleicht Studenten im ersten Semester, oder Unternehmen, die ein günstiges, sicheres und vor allem unkaputtbares Gerät für ihre Mitarbeiter suchen. Für die ist das Fortis Flip eine ehrliche Sache. Für alle anderen gibt es bessere Optionen.
Was das Gerät wirklich besonders macht, ist die Kombination aus Robustheit und dem Formfaktor. Es hat 19 MIL-STD 810 Tests bestanden, die Tastatur verträgt 350 ml Flüssigkeit und das Gehäuse steckt Stürze weg, bei denen andere Laptops das Zeitliche segnen. Dazu kommt die HP Wolf Security und das Manageability Integration Kit, was IT-Admins das Leben leichter macht. Das ist ein durchdachtes Konzept, das in unserer Datenbank in Sachen Kompaktheit und Mobilität ganz oben mitspielt. Aber der Preis für diese Robustheit ist hoch, und zwar nicht nur finanziell.
Leistung
Der Intel N250 mit seinen vier Kernen und 1,2 GHz Basistakt ist das Herzstück, und es ist ein schwaches Herz. In unseren Benchmarks landet die CPU im 5. Perzentil. Das ist kein Ausreißer, das ist die Realität eines Prozessors, der für absolute Basics ausgelegt ist. Texte schreiben, im Web surfen, E-Mails checken und vielleicht ein YouTube-Video schauen, das läuft. Aber sobald man mehrere Tabs offen hat, ein PDF daneben liegt und vielleicht noch Spotify im Hintergrund dudelt, merkt man dem System die Anstrengung an. Die integrierte Intel Graphics ist mit dem 55. Perzentil zwar kein Totalausfall, aber für alles jenseits von Solitaire oder 2D-Spielen ungeeignet. Gaming ist mit einem Score von 6,3 von 100 praktisch nicht existent.
Die 16 GB LPDDR5X RAM sind da fast schon zu viel des Guten. Sie liegen im 66. Perzentil und sind der einzige Grund, warum Multitasking in engen Grenzen überhaupt funktioniert. Die 256 GB SSD ist mit dem 26. Perzentil dagegen ein echter Knackpunkt. Das ist nicht nur wenig Speicher, es ist auch die untere Grenze dessen, was man heute ernsthaft verbauen kann. Windows 11 Pro und ein paar Programme, und die Kiste ist voll. Immerhin ist es eine NVMe-SSD, die Bootzeiten sind also okay. Das 11,6 Zoll Display mit 1366x768 Pixeln und 250 Nits ist der Tiefpunkt. Mit dem 8. Perzentil ist es eines der schlechtesten Panels, die wir je gesehen haben. Es ist matt, die Farben sind blass und die Helligkeit reicht drinnen gerade so. Draußen in der Sonne kann man das Touchscreen-Feature quasi vergessen.
Vor- und Nachteile
Pros
- Extrem robustes Gehäuse mit 19 bestandenen MIL-STD 810 Tests und spritzwassergeschützter Tastatur. 98th
- 16 GB RAM sind für die Geräteklasse überdurchschnittlich und helfen beim Multitasking. 67th
- Windows 11 Pro mit HP Wolf Security und Management-Tools, ideal für IT-Abteilungen. 66th
- Vielseitiger 360-Grad-Formfaktor mit Touchscreen, perfekt für Notizen und Präsentationen.
- Gute Konnektivität mit Wi-Fi 6E, Ethernet und HDMI 2.1, was in dieser Klasse selten ist.
Cons
- Der Intel N250 Prozessor ist extrem leistungsschwach und nur für einfachste Aufgaben geeignet. 5th
- Das 1366x768 Display ist mit 250 Nits blass und unscharf, eines der schlechtesten auf dem Markt. 8th
- Nur 256 GB Speicher, was nach der Installation von Windows und ein paar Programmen schnell knapp wird. 27th
- Die Akkulaufzeit ist mit einem 42-Wh-Akku bestenfalls durchschnittlich und kein Langläufer. 32th
- Der Preis variiert stark und kann für die gebotene Leistung schnell zu hoch sein.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Processor
| CPU | Intel N-Series N250 |
| Cores | 4 |
| Frequency | 1.2 GHz |
| L3 Cache | 6 MB |
Graphics
| GPU | Intel Graphics |
| Type | integrated |
Memory & Storage
| RAM | 16 GB |
| RAM Generation | LPDDR5X |
| Storage | 256 GB |
| Storage Type | NVMe SSD |
Display
| Size | 11.6" |
| Resolution | 1366 |
| Panel | IPS |
| Refresh Rate | 60 Hz |
| Brightness | 250 nits |
| Color Gamut | 45% NTSC |
Connectivity
| USB-C Ports | 1 |
| USB Ports | 2 |
| HDMI | HDMI 2.1 |
| Wi-Fi | Wi-Fi 6E |
| Bluetooth | Bluetooth 5.3 |
| Ethernet | Gigabit Ethernet |
Physical
| Weight | 1.5 kg / 3.2 lbs |
| Battery | 42 Wh |
| OS | Windows 11 Pro |
Preis-Leistungs-Verhältnis
Beim Preis wird es kompliziert. Die Spanne zwischen den Händlern reicht von 699 bis zu 1407 Dollar. Das ist eine Differenz von 708 Dollar für exakt dasselbe Gerät. Wer hier nicht vergleicht, zahlt im schlimmsten Fall den doppelten Preis für einen Laptop, der das nicht wert ist. Der günstigste Preis von 699 Dollar ist für das, was man an Robustheit und Verwaltbarkeit bekommt, einigermaßen fair. Für 1407 Dollar ist das Gerät dagegen eine Frechheit. In diesem Preisbereich bekommt man schon ein ordentliches Mittelklasse-Notebook mit einem deutlich besseren Display und einem Prozessor, der nicht aus der Einsteiger-Schublade stammt.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis hängt also extrem davon ab, wo man kauft. Wer das Gerät für den Bildungsbereich oder als Flottenlösung beschafft und einen guten Deal beim Händler mit dem niedrigsten Preis macht, bekommt ein zweckmäßiges Werkzeug. Für Privatpersonen, die einfach nur einen günstigen Laptop suchen, ist selbst der niedrigste Preis schwer zu rechtfertigen, wenn man die schwache CPU und das miserable Display bedenkt. Ein Chromebook oder ein gebrauchtes Business-Notebook bieten da oft mehr fürs Geld.
Price History
Im Vergleich
Die Konkurrenz ist in dieser Preis- und Größenklasse vielfältig, aber das Fortis Flip besetzt eine sehr spezielle Nische. Ein Apple MacBook Pro M5 Pro spielt preislich und leistungstechnisch in einer komplett anderen Liga und ist kein direkter Konkurrent. Interessanter wird es beim ASUS ROG Flow Z13, der ebenfalls ein kompaktes 2-in-1-Gerät ist, aber mit einem dedizierten Grafikchip und einem hochauflösenden Display Gaming und kreative Arbeit ermöglicht. Der kostet aber auch ein Vielfaches. Das MSI Prestige und das Samsung Galaxy Book5 Pro sind klassische, dünne Ultrabooks mit OLED-Displays und starken CPUs, die das Fortis Flip in Sachen Bildqualität und Leistung alt aussehen lassen, aber eben nicht robust und auch teurer sind.
Der vielleicht relevanteste Vergleich ist das Lenovo Legion Pro 7i Gen 10, aber das ist ein völlig anderes Tier: ein großes, schweres Gaming-Notebook. Es zeigt nur, was man für ein ähnliches Budget an roher Leistung bekommen kann. Der eigentliche Konkurrent für das Fortis Flip sind andere Education- und Rugged-Geräte wie die von Dell Latitude Rugged oder Acer TravelMate Spin B3. In diesem Kreis punktet das HP mit seinem umfassenden Sicherheits- und Management-Paket und dem günstigeren Einstiegspreis. Der Trade-off ist klar: maximale Haltbarkeit und einfache Verwaltung gegen absolut minimale Rechenleistung und ein schlechtes Display. Wer die Robustheit nicht braucht, sollte sofort zu einem der genannten Ultrabooks greifen.
| Spec | HP Fortis Flip 11.6" G1i | Apple MacBook Pro M5 Pro | ASUS ROG Flow Z13 GZ302 | MSI Prestige PRE13EVOA2088 | Samsung Galaxy Book5 Pro NP940XHA-KG3US | Lenovo Legion Pro 7i Gen 10 Legion Pro 7i Gen 10 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CPU | Intel N-Series N250 | Apple M5 | AMD Ryzen AI Max+ 395 | Intel Core Ultra 7 258V | Intel Core Ultra 7 256V | Intel Core Ultra 9 275HX |
| RAM (GB) | 16 | 24 | 128 | 32 | 32 | 64 |
| Storage (GB) | 256 | 2000 | 1024 | 1000 | 1000 | 2048 |
| Screen | 11.6" 1366x768 | 14.2" 3024x1964 | 13.4" 2560x1600 | 13.3" 2880x1800 | 14" 2880x1800 | 16" 2560x1600 |
| GPU | Intel Graphics | Apple M5 Pro 16-core | AMD Radeon 8060S | Intel Arc | Intel Arc | NVIDIA GeForce RTX 5090 |
| OS | Windows 11 Pro | Mac OS | Windows 11 Pro | Windows 11 Home | Windows 11 Home | Windows 11 Pro |
| Weight (kg) | 1.5 | 1.6 | 1.2 | 1 | 1.2 | 5 |
| Battery (Wh) | 42 | - | 70 | - | 15 | - |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Cpu | Gpu | Ram | Port | Screen | Compact | Storage | Reliability |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| HP Fortis Flip 11.6" G1i | 4.8 | 55 | 66.5 | 65.6 | 8.1 | 97.5 | 26.7 | 31.7 |
| Apple MacBook Pro M5 Pro Compare | 81.6 | 18.4 | 59.2 | 74.3 | 99.3 | 67.6 | 90.1 | 96.1 |
| ASUS ROG Flow Z13 GZ302 Compare | 95.1 | 79.8 | 99.9 | 78.6 | 89.5 | 92.9 | 81.5 | 58.2 |
| MSI Prestige PRE13EVOA2088 Compare | 63.7 | 64 | 81.4 | 83.8 | 90.2 | 95.4 | 73.8 | 58.2 |
| Samsung Galaxy Book5 Pro NP940XHA-KG3US Compare | 66.9 | 64 | 81.4 | 68 | 93.5 | 85.3 | 73.8 | 78.5 |
| Lenovo Legion Pro 7i Gen 10 Legion Pro 7i Gen 10 Compare | 96.6 | 92.4 | 98.6 | 41.2 | 92.9 | 6.2 | 97.5 | 78.5 |
Häufige Fragen
Q: Kann man mit dem HP Fortis Flip G1i Spiele spielen?
Nein, für Spiele ist das Gerät nicht geeignet. Die integrierte Intel Graphics und der schwache N250 Prozessor erreichen in unserem Gaming-Benchmark nur 6,3 von 100 Punkten. Selbst ältere oder anspruchslose Titel werden kaum flüssig laufen. Es ist ausschließlich für Büroarbeit, Surfen und Videostreaming gedacht.
Q: Wie gut ist die Akkulaufzeit des Geräts?
Die Akkulaufzeit ist mit einem 42-Wh-Akku nur durchschnittlich. Bei typischer Nutzung wie Surfen und Textverarbeitung können Sie mit etwa 6 bis 8 Stunden rechnen, was für einen Schultag meist ausreicht. Bei höherer Last oder maximaler Displayhelligkeit schrumpft die Laufzeit aber deutlich. Ein Dauerläufer ist es nicht.
Q: Ist das Display des Fortis Flip G1i gut für draußen geeignet?
Leider nein. Das 11,6-Zoll-Display mit 1366x768 Pixeln und 250 Nits Helligkeit ist eines der schwächsten auf dem Markt und liegt im 8. Perzentil unserer Datenbank. Selbst bei maximaler Helligkeit ist es bei direkter Sonneneinstrahlung schwer lesbar. Für den Innenbereich ist es ausreichend, aber die geringe Auflösung und Farbraumabdeckung (45% NTSC) machen das Bild nie wirklich scharf oder farbenfroh.
Q: Ist der Speicher des HP Fortis Flip erweiterbar?
Die 256 GB NVMe-SSD ist in der Regel fest verlötet und kann nicht erweitert werden. Das ist ein klarer Nachteil, denn nach der Installation von Windows 11 Pro und einigen Programmen bleibt nicht mehr viel Platz für eigene Dateien. Sie sollten von Anfang an auf Cloud-Speicher oder externe USB-Laufwerke setzen, um den knappen Speicher zu entlasten.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer einen Laptop für Multimedia, kreative Arbeiten oder gar Spiele sucht, sollte das Fortis Flip G1i komplett ignorieren. Das Display ist für Bild- oder Videobearbeitung unbrauchbar, der Prozessor zu langsam und der Speicher zu klein. Auch für Studenten, die viele Recherche-Tabs, PDFs und vielleicht eine Programmierumgebung gleichzeitig offen haben, ist das Gerät eine Frustquelle. Hier wäre ein gebrauchtes Lenovo ThinkPad oder ein neues Acer Swift mit einem Full-HD-IPS-Display und einem Core i3 oder Ryzen 3 die ungleich bessere Wahl.
Auch für alle, die viel unterwegs sind und auf eine lange Akkulaufzeit angewiesen sind, ist das Fortis Flip nicht ideal. Der 42-Wh-Akku ist für die schwache Hardware zwar ausreichend, aber ein modernes ARM-basiertes Chromebook oder ein MacBook Air hält deutlich länger durch. Wer nicht die extreme Robustheit und die Windows 11 Pro Verwaltungstools braucht, findet in fast jeder anderen Gerätekategorie ein besseres Gesamterlebnis fürs gleiche Geld.
Fazit
Für den Schulranzen oder den Rucksack eines Außendienstlers, der das Gerät auch mal im Regen benutzt, ist das HP Fortis Flip G1i eine durchdachte Wahl. Es ist ein Arbeitstier, das Stürze und Flüssigkeiten wegsteckt und dank Windows 11 Pro und den Management-Features von IT-Abteilungen aus der Ferne gewartet werden kann. Die 16 GB RAM sind ein Segen und die Anschlussvielfalt mit Ethernet und HDMI 2.1 ist in dieser Geräteklasse ein echtes Plus. Wenn der Fokus auf Unverwüstlichkeit und einfacher Verwaltung liegt, ist das Gerät trotz seiner Schwächen empfehlenswert.
Für alle anderen, die einfach nur einen kleinen, günstigen Laptop für zu Hause oder die Uni suchen, ist das Fortis Flip eine Enttäuschung. Der Prozessor ist eine Zumutung, sobald mehr als zwei Programme laufen, und das Display ist eine echte Augenweide, aber im negativen Sinne. Für 700 Dollar bekommt man ein gebrauchtes ThinkPad oder ein neues Chromebook mit einem um Welten besseren Bildschirm und einer flotteren CPU. Wer nicht gerade vorhat, sein Gerät regelmäßig fallen zu lassen oder mit Kaffee zu übergießen, sollte einen großen Bogen machen.