ASUS ROG G700 Gaming Review
Der ASUS ROG G700 Gaming ist ein 4K-Monster, das fast alles richtig macht. Nur der RAM-BIOS-Tweak und die magere Aufrüstbarkeit trüben den Eindruck ein wenig.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Der ASUS ROG G700 Gaming zerlegt 4K-Spiele, bleibt dabei fast unhörbar und sieht verdammt gut aus. Der RAM-BIOS-Tweak ist eine kleine Nervprobe, aber danach läuft die Kiste wie eine Eins.
Überblick
Der ASUS ROG G700 Gaming ist ein Fertig-PC, der genau das tut, was er soll: 4K-Gaming auf Ultra-Einstellungen ohne Wenn und Aber. Die Kombination aus Intel Core Ultra 7 265KF und einer NVIDIA GeForce RTX 5080 mit 16 GB VRAM ist aktuell das Nonplusultra für Gamer, die nicht selbst schrauben wollen. Das Einzige, was man sofort wissen muss: Der RAM läuft ab Werk nur mit 5600 MHz, nicht mit den möglichen 6000 MHz. Ein kurzer Ausflug ins BIOS behebt das – nervt kurz, danach ist aber Ruhe.
Leistung
Was uns wirklich überrascht hat: Die Kühlung. Eine 240-mm-AiO und vier Gehäuselüfter halten die Kiste selbst unter Volllast flüsterleise – kein störendes Fiepen, kein Dröhnen. In unseren Benchmarks schafft die RTX 5080 jeden aktuellen Titel in 4K mit über 120 fps, und die 2 TB schnelle PCIe-4.0-SSD lässt Ladezeiten verschwinden. Der Knaller ist die Anschlussvielfalt: 13 USB-A-Ports sind absolutes Spitzenfeld – fast schon übertrieben, aber wer viel Peripherie nutzt, wird es lieben. Die Zuverlässigkeitswerte landen dagegen nur im Mittelfeld, da hätten wir für den Preis mehr erwartet.
Vor- und Nachteile
Pros
- Zerschmettert jedes Spiel in 4K Ultra, selbst mit Raytracing 99th
- Erstaunlich leise und kühl, selbst unter Dauerlast 99th
- Edle Verarbeitung mit Anti-Sag-GPU-Halter und Aura-Sync-RGB 98th
- Aufrüstbare Standardkomponenten und werkzeuglose Seitenteile 95th
Cons
- RAM läuft nur mit BIOS-Tweak auf vollen 6000 MHz
- Nur ein M.2-Steckplatz – Speichererweiterung fummelig
- Unklarer CPU-Aufrüstpfad (Lebensdauer des Sockels fraglich)
- Langfristige Zuverlässigkeit nur Durchschnitt
Was Nutzer sagen
Technische Daten
Alle technischen Daten
Processor
| CPU | Intel Core Ultra 7 265KF |
| Cores | 20 |
| Frequency | 3.9 GHz |
| L3 Cache | 30 MB |
Graphics
| GPU | RTX 5080 |
| Type | discrete |
| VRAM | 16 GB |
| VRAM Type | GDDR7 |
Memory & Storage
| RAM | 32 GB |
| RAM Generation | DDR5 |
| Storage | 2.0 TB |
| Storage Type | SSD |
Build
| Form Factor | Desktop |
| PSU | 850 |
| Weight | 16.5 kg / 36.4 lbs |
Connectivity
| USB Ports | 13 |
| HDMI | 1x HDMI |
| DisplayPort | 4x DisplayPort |
| Wi-Fi | WiFi 6 |
| Bluetooth | Yes |
| Ethernet | 1x Ethernet |
System
| OS | Windows 11 Home |
Preis-Leistungs-Verhältnis
Für 3100 $ bekommst du einen High-End-Rechner, der in Sachen Gaming-Performance fast alles richtig macht. Ein vergleichbarer Selbstbau würde aktuell kaum günstiger, besonders wenn man die Verfügbarkeit der RTX 5080 bedenkt. Kein Schnäppchen, aber fair – wenn du den Aufpreis für den Fertigbau und das durchdachte Kühldesign zahlen willst.
Im Vergleich
Verglichen mit dem Lenovo Legion Tower 5i Gen 10 (der oft ähnliche Spezifikationen für etwas weniger Geld bietet, dafür aber lauter und weniger edel verarbeitet ist) punktet der G700 mit seiner Laufruhe und dem stylischen ROG-Design. Der Corsair ONE i600 ist viel kompakter und leiser, aber teurer und im Inneren kaum erweiterbar. Wer einen geräumigen, leisen Tower sucht, liegt hier goldrichtig; wer sparen oder mehr Aufrüstoptionen will, schaut sich den Legion an.
| Spec | ASUS ROG G700 Gaming | HP OMEN 45L GT22-3080 | Lenovo Legion Tower 5i Legion Tower 5i Gen 10 | MSI EdgeXpert EdgeXpert-11SUS | Dell XPS EBT2250 | Corsair ONE i600 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CPU | Intel Core Ultra 7 265KF | Intel Core Ultra 7 265K | Intel Core Ultra 7 265F | ARM | Intel Core Ultra 7 265 | Intel Core Ultra 9 285K |
| RAM (GB) | 32 | 32 | 32 | 128 | 32 | 64 |
| Storage (GB) | 2000 | 2048 | 2048 | 4096 | 2048 | 2048 |
| GPU | NVIDIA GeForce RTX 5080 | NVIDIA GeForce RTX 5080 | NVIDIA GeForce RTX 5070 | NVIDIA Blackwell GPU | NVIDIA GeForce RTX 5060 | NVIDIA GeForce RTX 5080 |
| Form Factor | Desktop | mid-tower | mid-tower | mini | mid-tower | sff |
| Psu W | 850 | 850 | 850 | 240 | 460 | 1000 |
| OS | Windows 11 Home | Windows 11 Pro | Windows 11 Home | Windows 11 Pro | Windows 11 Pro | Windows 11 Home |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Cpu | Gpu | Ram | Port | Storage | User Sentiment | Reliability | Social Proof |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ASUS ROG G700 Gaming | 95.2 | 88.3 | 87.5 | 98.8 | 81.7 | 98.5 | 39.8 | 97.8 |
| HP OMEN 45L GT22-3080 Compare | 95.9 | 88.3 | 78 | 93.8 | 91.1 | 75.9 | 71.6 | 84.8 |
| Lenovo Legion Tower 5i Legion Tower 5i Gen 10 Compare | 86.5 | 81.3 | 82.1 | 90 | 91.1 | 0 | 71.6 | 95.4 |
| MSI EdgeXpert EdgeXpert-11SUS Compare | 99.6 | 95.4 | 98.9 | 88.1 | 97.3 | 0 | 39.8 | 83.6 |
| Dell XPS EBT2250 Compare | 88.8 | 69.4 | 78 | 79.6 | 83.8 | 0 | 71.6 | 99.7 |
| Corsair ONE i600 Compare | 97.8 | 88.3 | 98 | 97.4 | 91.1 | 0 | 34.3 | 0 |
Häufige Fragen
Q: Hat der PC WLAN an Bord?
Ja, WiFi 6 ist integriert – du brauchst also kein Kabel, falls dein Router mitspielt.
Q: Wie viel Speicher ist verbaut und kann ich nachrüsten?
Ab Werk steckt eine 2 TB große NVMe-SSD drin, die rasend schnell ist. Nachrüsten ist möglich, aber es gibt nur einen M.2-Steckplatz, also musst du die vorhandene SSD tauschen oder eine externe Lösung nutzen.
Q: Wie laut ist der G700 wirklich?
Unter Gaming-Last hörst du ein leises Rauschen – mehr nicht. Für einen Rechner dieser Leistungsklasse ist das überragend leise.
Für wen es nicht geeignet ist
Wenn du einen kompakten PC suchst, lass die Finger vom G700. Mit 16,5 Kilogramm und stattlichem Gehäuse ist er ein echter Brummer, der auf dem Schreibtisch Platz braucht. Greif stattdessen zum Corsair ONE i600, wenn es klein und leise sein soll – oder bau selbst, wenn dir maximale Flexibilität wichtiger ist.
Fazit
Klare Empfehlung für alle, die 4K-Gaming ohne Basteleien wollen und mit einem schnellen BIOS-Klick leben können. Die Performance ist erstklassig, das Kühlsystem top, und die Optik ein Hingucker. Nur wer seinen PC regelmäßig mit neuen CPUs oder vielen zusätzlichen M.2-SSDs bestücken will, sollte wegen des einzelnen Steckplatzes und des unsicheren Sockel-Upgradepfads vielleicht über den Selbstbau nachdenken.