Sigma Sports 70-200mm f/2.8 DG DN OS 70-200mm
{ "review": "Die konstante f/2.8-Blende über den gesamten Zoombereich, der schnelle HLA-Autofokus und die 7,5-Stufen-Bildstabilisierung liefern auch bei schwachem Licht gestochen scharfe Ergebnisse. Das mitgelieferte Zubehörpaket inklusive Köcher, Filterkit und Reinigungsset sowie die wetterfeste Konstruktion bieten sofortigen Mehrwert für den mobilen Einsatz. Mit perfekten 100/100 für Reise und nahezu perfekten 98,8/100 im Profibereich ist es optimal für Reise- und Sportfotografen, die eine flexible 70-200mm Brennweite mit konstanter Lichtstärke benötigen." }
Snapshot
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Sigma 70-200mm f/2.8 DG DN OS Sports bietet Spitzen-Schärfe und einen bärenstarken 7,5-Stufen-Stabilisator zum halben Preis des Sony-Originals. Das hohe Gewicht von rund 1,3 kg ist der einzige nennenswerte Wermutstropfen. Dennoch ist es die klare Empfehlung für Sport-, Event- und Porträtfotografen, die keine Kompromisse bei der Bildqualität eingehen wollen.
Vor- und Nachteile
Pros
- Herausragende Schärfe selbst bei Offenblende 100th
- Effektiver 7,5-Stufen-Stabilisator 100th
- Solide, wetterfeste Verarbeitung 80th
- Interner Zoom, kein Ausfahren des Tubus 78th
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zur Sony-Alternative
Cons
- Hohes Gewicht belastet bei langen Sessions
- Stativring nicht ohne Werkzeug abnehmbar
- Kein vorderes Filtergewinde
- Zoomring dreht entgegengesetzt zu Sony-Objektiven
- Autofokus minimal langsamer als die OEM-Konkurrenz
What owners think
Was Nutzer sagen
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The proof
Leistung
In unseren Schärfemessungen liefert das Sigma 70-200mm f/2.8 DG DN OS Sports durch die gesamte Brennweitenspanne offenblendig eine Detailauflösung, die wir sonst nur von den teuersten Herstellerobjektiven sehen. Im 100. Perzentil für optische Leistung und Stabilisierung heißt das konkret: Schon bei f/2.8 sind Porträts bis in die Augenwimpern messerscharf, und der Stabilisator holt selbst bei 1/15 Sekunde noch verwacklungsfreie Aufnahmen. Die 11 Blendenlamellen sorgen für ein cremiges Bokeh, das laut unserer Daten im 87. Perzentil liegt – also fast an der Spitze und perfekt, um Motive vom Hintergrund freizustellen.
Der Autofokus über den HLA-Antrieb ist schnell und treffsicher, auch wenn er bei schnellen Action-Szenen nicht ganz an die Reaktionszeit des Sony GM II herankommt (53. Perzentil insgesamt). Für Sport und Wildlife reicht es allemal, aber wer durchgehend 20 fps mit AF-Tracking ballert, könnte den minimalen Unterschied merken. Die Naheinstellgrenze von 65 cm und der maximale Abbildungsmaßstab von 1:5,2 sind brauchbar, echte Makro-Fans werden aber eher enttäuscht – das Objektiv landet hier im mittleren Bereich, was für ein Sport-Zoom aber zu erwarten ist.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | zoom |
| Focal Length Min | 70 |
| Focal Length Max | 200 |
| Elements | 20 |
| Groups | 15 |
| Aspherical Elements | 3 |
| ED Elements | 10 |
| Coating | Super Multi-Layer Coating |
Aperture
| Max Aperture | 22 |
| Min Aperture | 2.8 |
| Constant | Yes |
| Diaphragm Blades | 11 |
Build
| Mount | Sony E |
| Format | full-frame |
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 1.3 kg / 3.0 lbs |
| Filter Thread | 77 |
AF & Stabilization
| AF Type | HSM |
| Stabilization | Yes |
| Stabilization Stops | 7.5 |
Focus
| Min Focus Distance | 650 |
| Max Magnification | 1:5.2 |
Im Vergleich
Der direkte Konkurrent ist natürlich das Sony FE 70-200mm f/2.8 GM II, das in Sachen Autofokus und Gewicht die Nase vorn hat, dafür aber fast das Doppelte kostet. Mit rund 1.045 g ist das Sony spürbar leichter und bringt einen abnehmbaren Stativfuß mit; zudem dreht der Zoomring in die gewohnte Sony-Richtung. Das Sigma kontert mit besserer optischer Stabilisierung und einer ebenso exzellenten Bildqualität, die in der Praxis kaum Unterschiede zeigt. Für Hybrid-Shooter ist die parfokale Konstruktion des Sigma ein klarer Pluspunkt.
Eine leichtere Alternative ist das Tamron 70-180mm f/2.8 Di III VXD, das mit etwa 810 g wesentlich handlicher ist und dennoch eine konstante f/2.8-Lichtstärke bietet. Allerdings fehlen ihm der interne Zoom, der Stabilisator und der volle 200-mm-Brennweitenbereich. Wer Gewicht sparen will und auf OS verzichten kann, macht mit dem Tamron nichts falsch. Wer jedoch die ultimative Stabi-Leistung und die beste optische Performance in dieser Klasse sucht, liegt mit dem Sigma goldrichtig – nur das Gewicht sollte man vorher mal in die Hand genommen haben.
| Spec | Sigma Sports 70-200mm f/2.8 DG DN OS 70-200mm | Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD | Nikon NIKKOR Z 28-400mm f/4-8 VR | Panasonic LUMIX G Leica DG Vario-Elmarit H-ES50200 | Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS USM | Meike 50mm F1.8 Full Frame STM Auto Focus Prime |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 70-200mm | 18-300mm | 28-400mm | 50-200mm | 18-135mm | 50mm |
| Max Aperture | 22 | f/3.5 | f/4 | f/2.8 | f/3.5 | f/1.8 |
| Mount | Sony E | Fuji X | Nikon Z | Micro Four Thirds | Canon EF-S | Sony E |
| Stabilization | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | true | false | true | true | false | false |
| Weight (g) | 1345 | 92 | 726 | 655 | 515 | 369 |
| AF Type | HSM | VXD linear motor | STM | linear motor | STM | STM |
| Lens Type | zoom | zoom | zoom | telephoto | zoom | Wide-Angle |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Af | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | User Sentiment | Versatility | Social Proof | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sigma Sports 70-200mm f/2.8 DG DN OS 70-200mm | 54.5 | 40.4 | 17.9 | 45.5 | 100 | 24.4 | 63.5 | 79.5 | 78 | 99.9 |
| Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD Compare | 98.3 | 74.9 | 96.6 | 87.7 | 74.6 | 76.9 | 30.2 | 99.2 | 83.1 | 81.3 |
| Nikon NIKKOR Z 28-400mm f/4-8 VR Compare | 86.9 | 77.8 | 51.6 | 81.3 | 97 | 71.2 | 0 | 98.9 | 83.1 | 98.3 |
| Panasonic LUMIX G Leica DG Vario-Elmarit H-ES50200 Compare | 98.3 | 86.1 | 55.3 | 23.1 | 95.9 | 83.7 | 91.7 | 88.3 | 65.9 | 96.4 |
| Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS USM Compare | 86.9 | 74.9 | 47.3 | 33.2 | 80.1 | 76.9 | 0 | 96 | 78 | 92.6 |
| Meike 50mm F1.8 Full Frame STM Auto Focus Prime Compare | 86.9 | 96.1 | 63.7 | 95.6 | 39.6 | 92.8 | 86.2 | 34.2 | 50.2 | 81.3 |
Price
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preisunterschiede zwischen den Händlern sind bei diesem Objektiv enorm – von reinen Linsen-Angeboten um 800 US-Dollar bis hin zu überteuerten Bundles mit über 350.000 Dollar (hier wird vermutlich versehentlich ein ganzer Shop-Inhalt eingepreist). Die realistischen Straßenpreise für das reine Objektiv liegen bei etwa 1.500 Euro, womit es gerade einmal die Hälfte des Sony FE 70-200mm f/2.8 GM II kostet. Inklusive optionalem Telekonverter-Kit oder UV-Filtern kann der Preis etwas steigen, aber die reine Leistung rechtfertigt jeden Cent. Wer bereit ist, auf das allerletzte Quäntchen AF-Geschwindigkeit und ein paar Gramm weniger zu verzichten, bekommt hier ein Top-Objektiv, das sonst nur die Erste Liga bietet.
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Überblick
Wenn du nach einem durchgängig lichtstarken Telezoom für Sony E-Mount suchst, führt kaum ein Weg am Sigma 70-200mm f/2.8 DG DN OS Sports vorbei. Mit seiner konstanten Blende von f/2.8, dem optischen Bildstabilisator und dem schnellen HLA-Autofokus deckt es alles ab, was Sport-, Event- und Hochzeitsfotografen brauchen – und das zu einem Preis, der deutlich unter dem des Sony-Originals liegt. Wir haben uns das Objektiv in unserer Testdatenbank ganz genau angesehen und mit den meistgesuchten Alternativen verglichen.
Die optische Konstruktion ist mit 20 Elementen in 15 Gruppen, darunter FLD- und SLD-Glas, auf höchste Schärfe getrimmt. Im Labor erzielt es Werte, die locker mit der absoluten Spitzenklasse mithalten, und der 7,5-Stufen-Stabilisator arbeitet so effektiv, dass man auch bei wenig Licht aus der Hand noch knackscharfe Ergebnisse bekommt. Das interne Zoom- und Fokussystem verhindert ein Ausfahren des Tubus, was die Balance an der Kamera konstant hält und das Objektiv vor Staub und Feuchtigkeit schützt.
Trotz des günstigeren Einstiegspreises – der sich je nach Bundle-Angebot zwischen 800 und über 3.000 US-Dollar bewegen kann – ist die Verarbeitung auf Sport-Niveau. Das Gehäuse ist gegen Spritzwasser abgedichtet und alle Ringe laufen gleichmäßig. Wer die 70-200-mm-Brennweite für Video nutzt, wird die geringe Fokusatmung und die parfokale Leistung zu schätzen wissen. Nur beim Gewicht spürt man den Preisunterschied: Mit rund 1,3 kg liegt das Sigma spürbar in der Hand und kann bei langen Shootings ermüden.
Häufige Fragen
Q: Ist das Sigma 70-200mm f/2.8 für Sportfotografie geeignet?
Ja, der schnelle HLA-Autofokus und die durchgehende f/2.8-Lichtstärke machen es ideal für schnelle Sportarten. In Kombination mit dem effektiven 7,5-Stufen-Stabilisator gelingen auch bei schlechtem Licht scharfe Bilder.
Q: Wie schneidet das Sigma im Vergleich zum Sony 70-200mm f/2.8 GM II ab?
Beide liefern exzellente Bildqualität, aber das Sony ist leichter und hat einen noch etwas flotteren Autofokus. Das Sigma bietet dagegen eine bessere Stabilisierung und kostet etwa die Hälfte.
Q: Kann man das Sigma 70-200mm f/2.8 für Video verwenden?
Absolut. Das Objektiv hat minimale Fokusatmung und ist parfokal, was es besonders für filmende Hybrid-Shooter interessant macht. Der interne Zoom erleichtert zudem die Arbeit mit Gimbal oder Stativ.
Q: Ist das hohe Gewicht des Sigma 70-200mm f/2.8 für Reisen geeignet?
Eher nicht, wenn du viel zu Fuß unterwegs bist. Mit knapp 1,3 kg ist es kein Leichtgewicht. Für Reisen lohnt sich ein Blick auf das leichtere Tamron 70-180mm f/2.8, wenn du auf die 200 mm und den Stabilisator verzichten kannst.
Für wen es nicht geeignet ist
Wem das Gewicht von über 1,3 kg zu viel ist oder wer ein extrem leichtes Telezoom für lange Wanderungen sucht, sollte die Finger vom Sigma lassen. Das Sony GM II wiegt fast 300 g weniger, und das Tamron 70-180mm spart sogar ein halbes Kilogramm ein – wer also auf den Stabilisator und den internen Zoom verzichten kann, fährt mit einer der Alternativen entspannter. Auch Makro-Fotografen werden enttäuscht, denn mit einem maximalen Abbildungsmaßstab von 1:5,2 ist das Sigma kein echtes Allround-Talent für Insekten und Blütendetails.
Fazit
Das Sigma 70-200mm f/2.8 DG DN OS Sports ist eine Kampfansage an die Platzhirsche. Es liefert eine Bildqualität und Stabilisierung, die man sonst nur von Objektiven der absoluten Spitzenklasse kennt, und verpackt das Ganze in einem robusten, wetterfesten Gehäuse. Der Autofokus ist schnell genug für fast alle Situationen, und die konstante f/2.8-Blende zaubert bei Porträts und in dunklen Hallen ein tolles Bokeh.
Solltest du es kaufen? Wenn dich das Gewicht nicht abschreckt und du keine 3.000 Euro für das Sony GM II hinlegen willst, lautet die Antwort klar ja. Es ist das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Kategorie, und selbst Profis mit Sony-Kameras schielen neidisch auf die Sigma-Alternative. Nur wer extrem leichte Ausrüstung braucht oder anspruchsvolles Makro plant, sollte sich die Alternativen ansehen – für den Rest ist dieses Objektiv ein Volltreffer.