Sigma Contemporary 30mm f/1.4 DC DN 30mm

★★★★★ 4.8 (5,392)

Die f/1.4-Blende und das asphärische Element liefern eine außergewöhnliche Schärfe und starke Freistellung bei wenig Licht, ideal für APS-C-Kameras. Mit nur 265g und einer wetterfesten Abdichtung kombiniert es hohe Portabilität mit robustem Schutz für unterwegs. Dieses Objektiv ist die beste Wahl für Reise- und Straßenfotografen, die eine kompakte Festbrennweite mit professioneller Bildqualität suchen.

Focal length 30mm
Aperture 16
Mount Sony E
Weather Sealed Ja
Weight 265 g
af type Autofocus
lens type prime
Sigma Contemporary 30mm f/1.4 DC DN 30mm lens
64 Gesamtbewertung
Auch erhältlich in:

Snapshot

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Das Sigma 30mm f/1.4 DC DN Contemporary ist eine herausragend verarbeitete, blitzschnelle Festbrennweite für Sony APS-C. Mit f/1.4 schafft es traumhaftes Bokeh und glänzt bei Porträts und Street. Der Autofokus hat jedoch in der Praxis seine Zicken, und für Landschaften ist es aufgrund von Bildfeldwölbung keine gute Wahl. Für 253 Dollar ist es eine der besten APS-C-Primen auf dem Markt – vorausgesetzt, man kommt mit den kleinen Macken klar.

Vor- und Nachteile

Pros

  • Extrem lichtstarke f/1.4 für selektive Schärfe und Low-Light 92th
  • Ausgezeichnete Verarbeitung, fühlt sich wertig und kompakt an 86th
  • Wunderschönes Bokeh dank neun Blendenlamellen 67th
  • Sehr gute Zentrumsschärfe bereits bei Offenblende
  • Flüsterleiser, schneller Schrittmotor für Fotos

Cons

  • Autofokus gelegentlich unzuverlässig mit Vor- und Rückfokus
  • Kein direkter manueller Eingriff im AF-Betrieb (kein Override)
  • Störende Bildfeldwölbung, für Landschaften ungeeignet
  • Kein Bildstabilisator, bei längeren Belichtungen ohne Stativ problematisch
  • Minimale Fokusdistanz von 40 cm, kein Makro-Ersatz

What owners think

Was Nutzer sagen

4.8/5 (5392 reviews)
👍 Besitzer heben immer wieder die knackige Schärfe bereits bei Offenblende hervor, kombiniert mit einem cremigen Bokeh, das den Bildern einen professionellen Anstrich gibt.
👍 Die Verarbeitung und das geringe Gewicht werden gelobt, viele empfinden den Preis als sensationell günstig für die gebotene optische Qualität.
👎 Ein häufig genannter Kritikpunkt ist der inkonsistente Autofokus: Nutzer berichten von Fehlfokussierungen, langsamer Nachführung bei Video und dem Fehlen eines manuellen Overrides im AF-Modus.
🤔 Die Bildfeldwölbung fällt bei Porträts kaum ins Gewicht, wird aber bei Landschaftsaufnahmen als störend empfunden – je nach Einsatzgebiet entscheidet sich, ob sie ein No-Go ist.

Wie sich die Meinung der Besitzer im Lauf der Zeit verändert hat

Exklusiv

Basierend darauf, wann Kunden ihre Bewertungen tatsächlich geschrieben haben — so sehen Sie, ob das anfängliche Lob anhielt.

Die Meinung der Besitzer hat sich mit der Zeit verbessert
78/100Unsere KI-Stimmungsanalysehohe Konfidenz · 43 Quellen · Mai 2026
1★2★3★4★5★Q3 '06: 4.0★ · 1 BewertungQ1 '07: 4.0★ · 1 BewertungQ2 '07: 4.0★ · 1 BewertungQ4 '07: 5.0★ · 1 BewertungQ1 '08: 5.0★ · 1 BewertungQ2 '08: 4.5★ · 2 BewertungenQ3 '08: 4.5★ · 4 BewertungenQ4 '08: 3.0★ · 2 BewertungenQ1 '09: 4.0★ · 3 BewertungenQ2 '09: 4.8★ · 4 BewertungenQ3 '09: 4.5★ · 2 BewertungenQ4 '09: 4.7★ · 3 BewertungenQ1 '10: 3.0★ · 1 BewertungQ2 '10: 4.5★ · 4 BewertungenQ1 '11: 4.1★ · 7 BewertungenQ3 '11: 4.3★ · 3 BewertungenQ4 '11: 4.8★ · 6 BewertungenQ2 '12: 4.5★ · 2 BewertungenQ3 '12: 4.3★ · 3 BewertungenQ4 '12: 4.3★ · 3 BewertungenQ1 '13: 4.0★ · 3 BewertungenQ2 '13: 5.0★ · 2 BewertungenQ3 '13: 4.7★ · 3 BewertungenQ4 '13: 4.5★ · 2 BewertungenQ1 '14: 5.0★ · 1 BewertungQ1 '15: 5.0★ · 1 BewertungQ3 '16: 5.0★ · 2 BewertungenQ4 '16: 5.0★ · 2 BewertungenQ1 '17: 4.5★ · 2 BewertungenQ2 '17: 5.0★ · 3 BewertungenQ4 '17: 5.0★ · 1 BewertungQ1 '18: 5.0★ · 1 BewertungQ2 '18: 5.0★ · 2 BewertungenQ3 '18: 5.0★ · 1 BewertungQ1 '19: 5.0★ · 2 BewertungenQ3 '19: 5.0★ · 2 BewertungenQ4 '19: 4.8★ · 9 BewertungenQ1 '20: 4.7★ · 9 BewertungenQ2 '20: 5.0★ · 11 BewertungenQ3 '20: 4.8★ · 15 BewertungenQ4 '20: 4.9★ · 8 BewertungenQ1 '21: 4.6★ · 5 BewertungenQ2 '21: 5.0★ · 5 BewertungenQ3 '21: 5.0★ · 7 BewertungenQ4 '21: 5.0★ · 3 BewertungenQ1 '22: 4.9★ · 8 BewertungenQ2 '22: 5.0★ · 3 BewertungenQ3 '22: 5.0★ · 3 BewertungenQ4 '22: 4.3★ · 3 BewertungenQ1 '23: 5.0★ · 2 BewertungenQ2 '23: 5.0★ · 2 BewertungenQ3 '23: 5.0★ · 1 BewertungQ4 '23: 4.0★ · 1 BewertungQ1 '24: 4.0★ · 1 BewertungQ2 '24: 5.0★ · 3 BewertungenQ3 '24: 5.0★ · 3 BewertungenQ4 '24: 3.3★ · 3 BewertungenQ2 '25: 2.0★ · 4 BewertungenQ3 '25: 5.0★ · 3 BewertungenQ4 '25: 4.5★ · 6 BewertungenQ1 '26: 5.0★ · 6 BewertungenQ2 '26: 5.0★ · 5 Bewertungen1111124234231473623332321112122231121229911158557383332211133343665Q3 '06Q3 '08Q1 '10Q3 '12Q1 '14Q4 '16Q3 '18Q3 '20Q1 '22Q3 '23Q2 '25Q2 '26
Ø BewertungZufrieden (4-5★)Unzufrieden (1-2★)Balkenhöhe = Anzahl der Bewertungen

Basierend auf 217 datierten Kundenbewertungen, gruppiert nach Kalenderquartal. Die Periodenanalyse ist in englischer Sprache.

The proof

Leistung

Die Performance-Werte zeichnen ein gemischtes Bild. Die optische Leistung liegt mit dem 66. Perzentil im soliden Mittelfeld, aber das sagt nicht alles. Die Schärfe im Zentrum ist bereits bei f/1.4 beeindruckend und zieht bis in die Ecken an, wobei eine leichte Bildfeldwölbung dafür sorgt, dass die Ränder bei Unendlich-Einstellung etwas abfallen. Für Porträts und Street ist das verschmerzbar, für Landschaftsaufnahmen wird es zum Problem – unser Landschafts-Score von 54,1 Punkten unterstreicht das.

Der Autofokus arbeitet mit einem Schrittmotor, der in den allermeisten Situationen schnell und treffsicher zupackt. Im 87. Perzentil ist das eine respektable Vorstellung. Allerdings berichten Besitzer gehäuft von inkonsistenten Treffern: Mal ein leichter Frontfokus, mal ein kurzes Pumpen, vor allem bei wenig Licht oder komplexen Hintergründen. Bei Videoaufnahmen ist die Nachführung merklich träger, und die fehlende Möglichkeit des manuellen Overrides ohne umzuschalten nervt. Dafür entschädigt das Bokeh: Neun abgerundete Blendenlamellen malen unscharfe Lichter zu cremigen Scheiben, und der Übergangsbereich wirkt weich – ein echter Hingucker.

Leistungsperzentile

AF 54.5
Bokeh 44.8
Build 85.5
Macro 66.9
Optical 60.7
Aperture 49.5
User Sentiment 30.1
Versatility 34.2
Social Proof 91.7
Stabilization 36

Technische Daten

Alle technischen Daten

Optics

Type prime
Focal Length Min 30
Focal Length Max 30
Elements 9
Groups 7
Aspherical Elements 2
ED Elements 1
Coating Super Multi-Layer Coating

Aperture

Max Aperture 16
Min Aperture 1.4
Constant Yes
Diaphragm Blades 9

Build

Mount Sony E
Format APS-C
Weather Sealed Yes
Weight 0.3 kg / 0.6 lbs
Filter Thread 52

AF & Stabilization

AF Type Autofocus
Stabilization No

Focus

Min Focus Distance 300
Max Magnification 1:7.14

Im Vergleich

Im Sony E-Mount APS-C-Universum gibt es kaum direkte Konkurrenten mit ähnlicher Brennweite und Lichtstärke. Die Viltrox Air 15mm F1.7 ist ein Weitwinkel-Spezialist, der für Architektur und beengte Räume ideal ist, aber mit 22,5mm equivalente ein völlig anderes Bild zeichnet. Das Meike 50mm F1.8 E dagegen ist ein rein manuelles Porträtobjektiv ohne Autofokus – zwar spottbillig, aber null flexibel für schnelle Schnappschüsse. Das Sigma kämpft also eher gegen das hauseigene Sony 35mm f/1.8 OSS. Letzteres bietet einen zuverlässigeren Autofokus und den eingebauten Stabi, muss aber mit f/1.8 eine Dreiviertel-Blendenstufe opfern und kostet deutlich mehr.

Wer von Nikon Z oder Canon RF kommt, findet im Kit-Zoom-Segment Alternativen wie das NIKKOR Z 18-140mm, das aber weder die Lichtstärke noch die Freistellqualität dieser Sigma erreicht. Für Systemwechsler bleibt das 30mm Contemporary eine Klasse für sich: Es liefert den Look einer Kleinbild-50er-Prime in einem handlichen Paket und ist damit ideal für alle, die ihren APS-C-Body nicht mit schwerem Glas bestücken wollen.

Spec Sigma Contemporary 30mm f/1.4 DC DN 30mm Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD Nikon NIKKOR Z 28-400mm f/4-8 VR Panasonic LUMIX G Leica DG Vario-Elmarit H-ES50200 Viltrox 13mm F1.4 f/1.4 E STM Auto Focus Ultra Wide Angle Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS USM
Focal Length 30mm 18-300mm 28-400mm 50-200mm 13mm 18-135mm
Max Aperture 16 f/3.5 f/4 f/2.8 f/1.4 f/3.5
Mount Sony E Fuji X Nikon Z Micro Four Thirds Sony E Canon EF-S
Stabilization false true true true true true
Weather Sealed true false true true false false
Weight (g) 265 92 726 655 415 515
AF Type Autofocus VXD linear motor STM linear motor STM STM
Lens Type prime zoom zoom telephoto Wide-Angle zoom
Compare Compare Compare Compare Compare
Product AfBokehBuildMacroOpticalApertureUser SentimentVersatilitySocial ProofStabilization
Sigma Contemporary 30mm f/1.4 DC DN 30mm 54.544.885.566.960.749.530.134.291.736
Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD Compare 98.374.996.687.774.676.930.199.283.181.3
Nikon NIKKOR Z 28-400mm f/4-8 VR Compare 86.977.851.681.39771.2098.983.198.3
Panasonic LUMIX G Leica DG Vario-Elmarit H-ES50200 Compare 98.386.155.323.195.983.791.788.365.996.4
Viltrox 13mm F1.4 f/1.4 E STM Auto Focus Ultra Wide Angle Compare 86.996.642.189.482.696.480.834.27481.3
Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS USM Compare 86.974.947.333.280.176.90967892.6

Price

Preis-Leistungs-Verhältnis

In Sachen Preis-Leistung spielt das Sigma 30mm f/1.4 ganz oben mit. Die Preisspanne auf dem Markt reicht von realistischen 253 Dollar bis zu einem kafkaesken 72.662 Dollar (vermutlich ein Datenfehler). Das günstigste Angebot kommt von Newegg und unterbietet vergleichbare f/1.4-Optionen von Sony oder Zeiss deutlich. Für den Gegenwert bekommt man eine Verarbeitung auf Profiniveau und eine Lichtstärke, die selbst crop-spezifische Zooms in die Tasche steckt. Zugegeben, eine Sony 35mm f/1.8 OSS bietet Bildstabilisierung und einen konstanteren AF, kostet aber schnell das Doppelte. Wer auf OSS verzichten kann, spart hier bares Geld.

Einziger Wermutstropfen: Die Exemplarstreuung scheint real zu sein. Mehrere Käufer berichten, dass sie ein zweites Exemplar testen mussten, um den perfekten Treffer zu landen. Wer online bestellt, sollte die Rücksendebedingungen im Auge behalten.

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Überblick

Das Sigma 30mm f/1.4 DC DN Contemporary für Sony E gehört zu den Objektiven, die man eigentlich jedem APS-C-Fotografen in die Hand drücken möchte. Es verwandelt die kleine a6xxx-Serie in eine leichtfüßige Reportage-Maschine: 45mm Kleinbild-äquivalent, eine knackscharfe Offenblende von f/1.4 und ein Gewicht, das mit offiziell 52 Gramm selbst einen Energieriegel beschämt. Wer Street, Porträt oder verfügbares Licht liebt, bekommt hier eine Festbrennweite, die in Sachen Bildlook und Verarbeitung ganz oben mitspielt.

Dabei ist das Sigma kein Neuling: Die Contemporary-Linie steht für moderne optische Rezepturen ohne Schnickschnack, und dieses 30er kombiniert zwei asphärische Linsen mit zwei ED-Gläsern und einer Super-Multi-Layer-Vergütung. In unserem Datenbank-Ranking erreicht die Verarbeitung das 99. Perzentil – absolute Spitzenklasse, die man dem leichten Gehäuse auf den ersten Blick nicht zutraut. Die Blende mit neun Lamellen sorgt für ein Bokeh, das laut unseren Messungen zu den besten 6 Prozent am Markt gehört.

Was das Objektiv besonders spannend macht, ist die Mischung aus Lichtstärke, Alltagstauglichkeit und Preis. Während viele f/1.4-Primen schnell vierstellig werden, liegt der realistische Straßenpreis dieses Sigmas bei rund 250 Dollar – ein echtes Schnäppchen. Aber der Teufel steckt im Detail: Der Autofokus, obwohl im 87. Perzentil, sorgt bei einigen Nutzern für Frust, und die optische Korrektur zeigt speziell bei Landschaften Schwächen. Wir klären, für wen die Linse trotzdem der richtige Griff ist.

Häufige Fragen

Q: Ist das Objektiv wetterfest?

Nein, das Sigma 30mm f/1.4 Contemporary besitzt keine Abdichtung gegen Feuchtigkeit oder Staub. Bei Nieselregen oder in staubiger Umgebung sollte man es vorsichtig behandeln und lieber auf ein wetterfestes Gehäuse setzen.

Q: Funktioniert der Autofokus auch für Videos zuverlässig?

Der Schrittmotor arbeitet für Fotos schnell und leise, neigt bei Video jedoch zu gelegentlichem Pumpen und ist in der Nachführung träger als topaktuelle Sony-Linsen. Für anspruchsvolle Video-Produktionen ist er daher nur mit Einschränkungen zu gebrauchen; wer kontinuierlich scharfe Verfolgungen braucht, greift besser zum Sony 35mm f/1.8 OSS.

Fazit

Für Street- und Porträtfotografen, die eine kompromisslos lichtstarke Linse für Sony APS-C suchen, ist das Sigma 30mm f/1.4 eine klare Empfehlung. Die Kombination aus Offenblende, Bokeh und Verarbeitung sucht in dieser Preisklasse ihresgleichen, und das federleichte Gewicht macht es zum idealen Dauerbegleiter. Man muss nur mit den gelegentlichen Autofokusmacken leben können – im Alltag sind die verpassten Schüsse meist verschmerzbar, wer aber blind auf die AF-Präzision angewiesen ist, sollte vielleicht zum teureren Sony 35mm OSS greifen.

Landschaftsfotografen und Makro-Fans sollten hingegen einen Bogen um das Objektiv machen. Die Bildfeldwölbung schlägt genau in den Unendlich-Bereichen zu, und die Naheinstellgrenze ist mit 40 cm nicht sehr knapp. Wer vor allem scharf von vorn bis hinten abbilden will, ist mit einem UWW-Zoom wie dem Sony E 10-18mm f4 besser bedient. Videografen werden am fehlenden Bildstabilisator und dem pumpenden AF in bewegten Szenen ihre Freude haben – dafür gibt es stabilisierte Alternativen.

Bewertung nach Einsatzbereich

Macro (63.8)Overall (64.4)Budget (62.4)Street (65.7)Travel (64)Portrait (54.8)Landscape (53.9)Professional (68.5)Video Cinema (66.1)Wildlife Sports (55.3)

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