IRIX 15mm f/2.4 Firefly
Die manuelle Fokussierung mit fluoreszierenden Markierungen und der solide Aluminium-Magnesium-Körper bieten präzise Kontrolle und extreme Haltbarkeit bei jedem Wetter. Die asphärischen und ED-Glaselemente mit Neutrino-Vergütung liefern eine außergewöhnliche Bildqualität und unterdrücken Aberrationen effektiv, ergänzt durch die Naheinstellgrenze von 280 mm für einen Abbildungsmaßstab von 1:2. Dieses Objektiv ist am besten für Landschafts- und Architekturfotografen geeignet, die mit Nikon F-Vollformatkameras arbeiten und Wert auf robuste Bauweise legen.
Über dieses Lens
Die manuelle Fokussierung mit fluoreszierenden Markierungen und der solide Aluminium-Magnesium-Körper bieten präzise Kontrolle und extreme Haltbarkeit bei jedem Wetter. Die asphärischen und ED-Glaselemente mit Neutrino-Vergütung liefern eine außergewöhnliche Bildqualität und unterdrücken Aberrationen effektiv, ergänzt durch die Naheinstellgrenze von 280 mm für einen Abbildungsmaßstab von 1:2. Dieses Objektiv ist am besten für Landschafts- und Architekturfotografen geeignet, die mit Nikon F-Vollformatkameras arbeiten und Wert auf robuste Bauweise legen.
- Focal length 15mm
- Max aperture f/2.4
- Mount Nikon F
- Weather sealed
- Weight g 581
- Af type manual focus only
- Lens type Ultra Wide-Angle
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Irix Blackstone 15mm f/2.4 Firefly ist ein manuelles Ultraweitwinkel mit exzellenter Optik und robuster Bauweise. Die f/2.4 Blende und das schöne Bokeh sind echte Highlights, aber der fehlende Autofokus und Stabilisator schränken die Vielseitigkeit stark ein. Preislich ist es eine Wundertüte, aber für unter 400 Dollar ein absoluter Geheimtipp für Landschafts- und Astrofotografen. Wer bewusst und langsam arbeitet, bekommt hier viel Objektiv fürs Geld.
Überblick
Das Irix Blackstone 15mm f/2.4 Firefly ist so ein Objektiv, bei dem man sofort merkt, dass es nicht von der Stange kommt. Es ist ein Vollformat-Ultraweitwinkel mit manuellem Fokus, das sich klar an Leute richtet, die gerne die volle Kontrolle haben. Landschafts- und Architekturfotografen werden bei der 15mm Brennweite sofort hellhörig, aber auch Astro-Fans, die von der f/2.4 Blende profitieren, sind hier genau richtig. Es ist kein Allrounder, sondern ein Spezialist für weite, dramatische Perspektiven.
Was uns an dem Teil besonders gefällt, ist die Mischung aus klassischem Handling und moderner Optik. Der Fokusring ist schön gummiert und die fluoreszierenden Markierungen sind ein cleveres Detail für die Arbeit im Dunkeln. Mit 15 Elementen in 11 Gruppen, inklusive asphärischer und ED-Gläser, steckt hier ein ernstzunehmender optischer Aufbau drin. Dazu kommt die Wetterversiegelung, die das Objektiv zu einem verlässlichen Partner bei Wind und Wetter macht.
Aber klar, ein manuelles Objektiv ist eine bewusste Entscheidung. Der Autofokus rangiert im 13. Perzentil, was einfach bedeutet: Es gibt keinen. Für schnelle Action oder flüchtige Momente ist das Firefly also nichts. Wer aber die Zeit und Lust hat, seinen Fokus Punkt für Punkt zu setzen, bekommt ein Werkzeug, das sich extrem präzise anfühlt und eine tolle Haptik bietet. Es ist ein Objektiv zum Arbeiten, nicht zum Knipsen.
Leistung
Optisch spielt das Irix in einer starken Liga. Die Schärfe ist dank der asphärischen und ED-Elemente über weite Teile des Bildes beeindruckend, und die Neutrino-Vergütung hält Reflexionen und Geisterbilder gut in Schach. In unserem Datenbank-Ranking liegt die optische Leistung im 77. Perzentil, was für ein Objektiv dieser Preisklasse ein starkes Ergebnis ist. Die Verzeichnung ist für 15mm erstaunlich gut kontrolliert, auch wenn man in den äußersten Ecken etwas Vignettierung sieht, die sich aber leicht korrigieren lässt.
Das Bokeh ist für ein Ultraweitwinkel eine positive Überraschung. Mit der f/2.4 Blende und der 9-Lamellen-Blende erreicht es das 84. Perzentil und liegt damit klar über dem Durchschnitt. Klar, bei 15mm ist die Schärfentiefe von Natur aus riesig, aber wenn man nah rangeht, schafft das Objektiv eine angenehme Freistellung. Die Naheinstellgrenze von 28 cm und der maximale Abbildungsmaßstab von 1:2 sind hier echte Pluspunkte und machen das Firefly auch für kreative Nahaufnahmen interessant, wo der Hintergrund schön weich abfällt.
Vor- und Nachteile
Pros
- Hervorragende optische Qualität mit asphärischen und ED-Elementen (77. Perzentil) 85th
- Lichtstarke f/2.4 Blende, ideal für Astro und Low-Light (82. Perzentil) 83th
- Überraschend gutes Bokeh für ein Ultraweitwinkel (84. Perzentil) 78th
- Robuste, wetterfeste Verarbeitung mit cleveren Details wie fluoreszierenden Markierungen 77th
- Präziser manueller Fokus mit Fokus-Lock und toller Haptik
Cons
- Kein Autofokus, für schnelle Szenen komplett ungeeignet (13. Perzentil) 14th
- Kein Bildstabilisator, Freihand bei wenig Licht wird zur Wackelpartie (34. Perzentil) 34th
- Mit 581g und 95mm Filtergewinde kein Leichtgewicht und Filter teuer 34th
- Vielseitigkeit stark eingeschränkt, für Reisen eher unhandlich (35. Perzentil)
- Preis variiert extrem, günstige Angebote sind schwer zu finden
Was Nutzer sagen
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | Ultra Wide-Angle |
| Focal Length Min | 15 |
| Focal Length Max | 15 |
| Elements | 15 |
| Groups | 11 |
| Aspherical Elements | 1 |
| ED Elements | 1 |
| Coating | Neutrino coating |
Aperture
| Max Aperture | f/2.4 |
| Min Aperture | f/22 |
| Constant | Yes |
| Diaphragm Blades | 9 |
Build
| Mount | Nikon F |
| Format | full-frame |
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.6 kg / 1.3 lbs |
| Filter Thread | 95 |
AF & Stabilization
| AF Type | manual focus only |
| Stabilization | No |
Focus
| Min Focus Distance | 280 |
| Max Magnification | 1:2 |
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Preisschild ist hier eine wilde Geschichte. Die Spanne reicht von lächerlichen 371 Dollar bis zu absurden 90.471 Dollar, was wohl eher auf Fehler in den Händlerdatenbanken zurückgeht. Realistisch bewegt sich der Preis für das Firefly in einem Bereich, in dem es gegen gebrauchte Originalhersteller oder neue Drittanbieter mit Autofokus antreten muss. Wer es für unter 400 Dollar findet, macht ein Schnäppchen. Für den Listenpreis muss man aber schon genau überlegen, ob einem der manuelle Fokus und die spezielle Brennweite das Geld wert sind.
Verglichen mit einem modernen Autofokus-Zoom ist das Irix natürlich weniger flexibel, aber es bietet eine Kombination aus Lichtstärke und optischer Qualität, die in dieser Preisregion selten ist. Wenn du bereit bist, für die Bildqualität auf Komfort zu verzichten, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut in Ordnung. Wir würden aber immer raten, die Preise genau zu vergleichen, denn die Schwankungen sind enorm.
Im Vergleich
Im direkten Vergleich zu den Mitbewerbern wird die Nische des Irix schnell klar. Ein Sigma Contemporary 16-300mm F3.5-6.7 DC OS ist ein Zoom-Monster mit Bildstabilisator und Autofokus, das für Reisen und Allrounder-Aufgaben viel besser geeignet ist. Dafür reicht es optisch und bei der Lichtstärke nicht an das Irix heran. Das Viltrox AF 56mm f/1.7 wiederum ist ein Porträt-Spezialist mit Autofokus und noch mehr Lichtstärke, aber eine komplett andere Brennweite. Es geht also nicht um besser oder schlechter, sondern um den Einsatzzweck.
Ein Canon RF 18-150mm oder ein Sony G Master 70-200mm sind in Sachen Vielseitigkeit und Geschwindigkeit auf einem anderen Planeten, kosten aber auch ein Vielfaches. Das Irix Blackstone ist das Anti-Zoom. Es zwingt dich zur Langsamkeit und belohnt dich mit einer Bildanmutung, die man bei Consumer-Zooms oft vermisst. Wer ein kompromissloses Weitwinkel für Landschaft und Architektur sucht und auf Autofokus pfeifen kann, wird hier glücklich.
| Spec | IRIX 15mm f/2.4 Firefly | Sigma Contemporary 16-300mm F3.5-6.7 DC OS | Viltrox AF 56mm f/1.7 | Meike Neo Series MK-5514STM-Z | Panasonic LUMIX S S-R28200 | Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 15mm | 16-300mm | 56mm | 55mm | 28-200mm | 18-300mm |
| Max Aperture | f/2.4 | f/1.4 | f/1.7 | f/1.4 | f/4 | f/3.5 |
| Mount | Nikon F | Sony E | Fujifilm X | Nikon Z | L-Mount | Fuji X |
| Stabilization | false | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | true | true | false | false | true | false |
| Weight (g) | 581 | 1089 | 171 | 280 | 413 | 92 |
| AF Type | manual focus only | HLA | STM | STM | Autofocus | VXD linear motor |
| Lens Type | Ultra Wide-Angle | zoom | prime | prime | macro | zoom |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Af | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | Versatility | Social Proof | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| IRIX 15mm f/2.4 Firefly | 13.5 | 85 | 61 | 70.1 | 76.6 | 82.9 | 34.4 | 77.7 | 34.2 |
| Sigma Contemporary 16-300mm F3.5-6.7 DC OS Compare | 53.3 | 94.4 | 33.8 | 84.5 | 98.9 | 94.5 | 99.7 | 89.6 | 99.1 |
| Viltrox AF 56mm f/1.7 Compare | 86 | 92 | 85.7 | 94.2 | 69.8 | 91.3 | 34.4 | 89.6 | 79.6 |
| Meike Neo Series MK-5514STM-Z Compare | 86 | 94.4 | 73.1 | 94.5 | 51.1 | 94.5 | 34.4 | 89.6 | 79.6 |
| Panasonic LUMIX S S-R28200 Compare | 53.3 | 70.1 | 73.8 | 87.5 | 91.4 | 63.3 | 95.9 | 89.6 | 99.5 |
| Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD Compare | 98.1 | 66.9 | 95.8 | 86.4 | 75.2 | 69.9 | 99.3 | 68.9 | 79.6 |
Häufige Fragen
Q: Funktioniert das Objektiv auch an einer APS-C Kamera?
Ja, das Irix 15mm f/2.4 hat einen Nikon F-Anschluss und deckt Vollformat ab, kann also auch an Nikon APS-C DSLRs verwendet werden. Durch den Crop-Faktor von 1,5x ergibt sich dann eine effektive Brennweite von etwa 22,5mm, was immer noch ein starkes Weitwinkel ist. Die optische Qualität bleibt dabei voll erhalten, nur der Bildwinkel verändert sich.
Q: Ist das Objektiv für die Astrofotografie geeignet?
Absolut, das ist einer der Haupteinsatzzwecke. Die Kombination aus 15mm Ultraweitwinkel und der lichtstarken f/2.4 Blende erlaubt lange Belichtungszeiten ohne störende Sternspuren und sammelt viel Licht ein. Die fluoreszierenden Markierungen am Fokusring sind zudem extrem hilfreich, um im Dunkeln präzise auf unendlich zu fokussieren.
Q: Wie schwierig ist die manuelle Fokussierung im Alltag?
Das kommt ganz auf deine Arbeitsweise an. Für statische Motive wie Landschaften oder Architektur ist es mit etwas Übung kein Problem und der präzise Fokusring macht sogar Spaß. Für bewegte Motive, Kinder oder Tiere ist es aber eine echte Herausforderung und ohne Autofokus wirst du viele Momente verpassen. Es ist ein Objektiv für die bewusste, langsame Bildgestaltung.
Q: Kann ich das Objektiv mit einem Filter verwenden?
Ja, das Objektiv hat ein 95mm Filtergewinde. Das ist allerdings ein sehr großer und ungewöhnlicher Durchmesser, was die Filter selbst teuer und sperrig macht. Für ein Ultraweitwinkel ist das aber normal, um Vignettierung zu vermeiden. Du kannst auch rückwärtig einsetzbare Gelatinefilter nutzen, falls das Objektiv eine entsprechende Halterung bietet.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer ein Objektiv für schnelle Schnappschüsse, Familienfeiern oder den nächsten Städtetrip sucht, sollte einen großen Bogen um das Irix machen. Der fehlende Autofokus und Stabilisator machen es für dynamische Situationen unbrauchbar, und mit 581g plus Kameragewicht ist es kein Leichtgewicht für den ganzen Tag. Auch Videografen, die aus der Hand filmen, werden mit dem wackligen Bild ohne Stabilisator nicht glücklich.
Für diese Nutzer ist ein modernes Zoom mit Autofokus und Bildstabilisator die deutlich bessere Wahl. Schau dir lieber ein Sigma 16-300mm oder ein vergleichbares Canon RF 18-150mm an, wenn du ein flexibles Reiseobjektiv brauchst. Die sind vielleicht nicht so lichtstark, aber dafür um Welten praktischer im Alltag.
Fazit
Wenn du Landschaften, Architektur oder den Sternenhimmel fotografierst und die volle Kontrolle über den Fokus haben willst, ist das Irix 15mm f/2.4 Firefly eine echte Empfehlung. Die optische Leistung ist top, die Verarbeitung fühlt sich wertig an und die Lichtstärke macht es zu einem tollen Werkzeug für Langzeitbelichtungen und Astro-Shots. Gerade für Nikon-F-Vollformat-Nutzer, die ein spezielles Weitwinkel suchen, ist es eine willkommene Alternative zu den teuren Originalobjektiven.
Für alle anderen, die ein flexibles Immer-drauf-Objektiv suchen oder schnell reagieren müssen, ist das Firefly die falsche Wahl. Der fehlende Autofokus und Stabilisator machen es im Alltag einfach zu speziell. Aber genau das ist auch seine Stärke. Es ist ein Objektiv für Projekte, für geplante Aufnahmen und für Leute, die den Prozess des Fotografierens genauso lieben wie das Ergebnis.