Sony G Master SEL85F14GM
Die Kombination aus f/1.4 Blende und einem XA-Element liefert eine außergewöhnliche Schärfe und ein cremiges Bokeh, das Motive präzise vom Hintergrund trennt. Die staub- und feuchtigkeitsresistente Konstruktion sowie der physische Blendenring mit De-Klick-Schalter bieten eine robuste, taktile Kontrolle für den professionellen Einsatz. Dieses 85-mm-Objektiv ist die erste Wahl für Porträtfotografen, die eine kompromisslose Bildqualität mit sanftem Freistellungseffekt suchen.
Über dieses Lens
Die Kombination aus f/1.4 Blende und einem XA-Element liefert eine außergewöhnliche Schärfe und ein cremiges Bokeh, das Motive präzise vom Hintergrund trennt. Die staub- und feuchtigkeitsresistente Konstruktion sowie der physische Blendenring mit De-Klick-Schalter bieten eine robuste, taktile Kontrolle für den professionellen Einsatz. Dieses 85-mm-Objektiv ist die erste Wahl für Porträtfotografen, die eine kompromisslose Bildqualität mit sanftem Freistellungseffekt suchen.
- Focal length 85mm
- Max aperture f/1.4
- Mount Sony E
- Weather sealed
- Weight g 820
- Af type Autofocus
- Lens type prime
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Sony FE 85mm F1.4 GM II ist das beste Porträtobjektiv für Sonys E-Mount – mit atemberaubendem Bokeh, erstklassiger Schärfe und einem Autofokus, der zu den schnellsten auf dem Markt gehört. Es ist leichter und kompakter als der Vorgänger, kostet aber im Schnitt rund 1800 Dollar und bietet keine Bildstabilisierung. Wer die Investition nicht scheut und einen modernen Sony-Body mit IBIS besitzt, bekommt ein nahezu perfektes Werkzeug für professionelle People-Fotografie. Für Gelegenheitsnutzer und Reisefotografen gibt es jedoch günstigere und flexiblere Alternativen.
Überblick
Wenn du ein Porträtobjektiv suchst, das einfach alles richtig macht, dann bist du beim Sony FE 85mm F1.4 GM II genau richtig. Es ist das, was sich viele Porträtfotografen schon lange von Sony gewünscht haben: ein 85er mit F1.4, das seinen Vorgänger in fast jeder Hinsicht übertrifft. Die Kombination aus Schärfe, Autofokus-Tempo und dem legendären G-Master-Bokeh ist nichts weniger als beeindruckend. Wir haben das Objektiv in unsere Datenbank aufgenommen und es hat auf Anhieb die Spitzenplätze in den für Porträts wichtigsten Kategorien erklommen.
Aber lass uns nicht nur die Specs abfeiern. Dieses Ding ist spürbar leichter und kompakter als das erste GM – es wiegt etwa 640 g und ist mit seinem 77-mm-Filtergewinde immer noch ein stattliches Stück Glas, aber kein Klotz mehr. Wer mit dem Gedanken spielt, von einem 85 mm F1.8 oder sogar dem Sigma 85 mm F1.4 aufzusteigen, wird den Unterschied sofort merken. Und weil wir wissen, dass viele von euch auch filmen, haben die Ingenieure den Autofokus nahezu lautlos gemacht und eine lineare Fokussteuerung spendiert, die das manuelle Scharfziehen zum Kinderspiel macht.
Wir haben das Objektiv mit seiner direkten Konkurrenz verglichen und mit den Daten aus echten Nutzerrezensionen abgeglichen. Kurz gesagt: Das FE 85mm F1.4 GM II ist aktuell eines der besten Porträtobjektive auf dem Markt. Doch es gibt auch ein paar Punkte, bei denen wir ehrlich sein müssen. Hochpreisig und ohne Bildstabilisierung – dafür hat nicht jeder das Budget oder die passende Body-Kombination. Für wen sich diese Investition lohnt und wen wir lieber zu Alternativen schicken, das erfährst du jetzt.
Leistung
Das AF-System ist ein echter Hammer. Mit zwei XD-Linearmotoren liegt die Geschwindigkeit laut Sony um das bis zu 3-Fache über dem Vorgänger. In unserer Datenbank landet das Objektiv bei der Autofokus-Performance unter den absoluten Besten – wir reden hier von den obersten Prozenträngen. In der Praxis bedeutet das: Selbst bei Offenblende F1.4 sitzt der Fokus auf dem Auge so zuverlässig, dass du dich voll auf den Bildausschnitt konzentrieren kannst. Besonders an neueren Alpha-Bodies wie der A7R V oder A9 III bleibt der Tracking-AF auch bei schnellen Bewegungen scharf – das Tracking ist bis zu 7-mal besser als beim alten GM. Wenn du also mit extrem knapper Schärfentiefe arbeitest, ist das ein Riesenvorteil.
Bei der optischen Leistung hat Sony nicht gekleckert. Zwei XA-Elemente, zwei ED-Gläser und das Nano AR Coating II lassen chromatische Aberrationen kaum aufkommen und halten Flares im Zaum. Die Schärfe ist schon bei F1.4 hervorragend und zieht sich bis in die Ecken – selbst an hochauflösenden Sensoren. Was auffällt: Das Bokeh ist noch geschmeidiger geworden. Die 11-Lamellen-Blende und die präzise Kontrolle der sphärischen Aberration vermeiden fast vollständig den berüchtigten Zwiebelring-Effekt. Für uns ist das genau die Art von Bildcharakter, die ein Porträtobjektiv von einem guten zu einem außergewöhnlichen macht. Allerdings hat die ganze Pracht auch einen kleinen Nachteil: Eine optische Bildstabilisierung fehlt, was bei schlechtem Licht ohne IBIS-Kamera schnell zu Verwacklern führen kann.
Vor- und Nachteile
Pros
- Blitzschneller, nahezu lautloser Autofokus – bis zu 3x schneller als der Vorgänger 98th
- Wunderschönes, cremiges Bokeh durch 11 Blendenlamellen und minimierte Zwiebelringe 91th
- Hervorragende Schärfe bis in die Bildecken, selbst bei Offenblende F1.4 90th
- Spürbar leichteres und kompakteres Design (640 g) im Vergleich zur ersten GM-Version 83th
- Robuste, wetterfeste Bauweise mit Fluor-Vergütung auf dem Frontglas
Cons
- Keine optische Bildstabilisierung – bei älteren Bodies ohne IBIS ein Nachteil 19th
- Sehr hoher Preis, der je nach Händler zwischen 1398 und 2498 Dollar schwankt 34th
- Nicht kompatibel mit Sony-Telekonvertern 34th
- Die beiden Fokus-Haltetasten sind nicht unabhängig programmierbar
- Nur 0,12-fache Vergrößerung – für echte Makroaufnahmen ungeeignet
Was Nutzer sagen
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | prime |
| Focal Length Min | 85 |
| Focal Length Max | 85 |
| Elements | 14 |
| Groups | 11 |
| Aspherical Elements | 2 |
| ED Elements | 2 |
| Coating | Nano AR Coating II |
Aperture
| Max Aperture | 16 |
| Min Aperture | 1.4 |
| Constant | Yes |
| Diaphragm Blades | 11 |
Build
| Mount | Sony E |
| Format | full-frame |
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.6 kg / 1.4 lbs |
| Filter Thread | 77 |
AF & Stabilization
| AF Type | XD Linear Motor |
| Stabilization | No |
Focus
| Min Focus Distance | 800 |
| Max Magnification | 0.12x |
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Preis dieses Objektivs ist kein Pappenstiel. Wir sehen eine Spanne von 1398 bis 2498 Dollar bei verschiedenen Anbietern – das sind satte 1100 Dollar Unterschied. Wenn du also zuschlägst, lohnt sich ein gründlicher Preisvergleich enorm. Für das günstigste Angebot bekommst du absolut erstklassige Porträtoptik, aber die Frage ist: Rechtfertigt die Leistung den Aufpreis gegenüber einem gebrauchten Vorgänger oder einer Drittanbieter-Alternative? Unsere Antwort lautet: Ja, wenn du den vollen Leistungsumfang ausschöpfst und regelmäßig mit Offenblende und schnellen Serien arbeitest. Das AF-Tracking und die Bildqualität sind so gut, dass du bei kommerziellen Jobs keine Kompromisse eingehen musst.
Für ambitionierte Hobbyfotografen könnte hingegen das Sony FE 85mm F1.8 oder das Sigma 85mm F1.4 DG DN Art die besseren Optionen sein, weil sie viel Geld sparen und trotzdem hervorragende Ergebnisse liefern. Aber diese Objektive kommen nicht ganz an die Geschwindigkeit und das G-Master-Bokeh heran. Und wenn du Videos drehst, ist der leise AF des GM II ein deutlicher Pluspunkt. Kurzum: Der hohe Preis ist real, aber die gebotene Qualität spricht für Profis eine klare Sprache.
Im Vergleich
Die Konkurrenten, die uns für diesen Test vorliegen, sind eine bunte Mischung. Das Canon RF 28-70mm F2.8 STM ist ein vielseitiges Standardzoom für Canon-RF-Kameras – ideal für Reportagen oder Hochzeiten, aber es kann beim Bokeh und der Lichtstärke nicht mit dem Sony mithalten. Das Viltrox Air 15mm F1.7 E-Mount ist dagegen ein Ultraweitwinkel, das ganz andere kreative Wege eröffnet: Astro, Architektur, beengte Räume. Beide sind für ihre jeweiligen Systeme und Zwecke prima, aber kein direkter Ersatz für ein Porträttele von Sony.
Noch weiter weg sind das Nikon Z 18-140mm f/3.5-6.3 VR und das Sigma Contemporary 10-18mm F2.8 DC DN – ein Reisesuperzoom für APS-C-Nikon-Bodies und ein lichtstarkes Ultraweitwinkel für APS-C-E-Mount. Beide haben nichts mit einer 85mm-Festbrennweite am Vollformat gemeinsam. Die wahren Rivalen des Sony GM II sind also andere 85mm-Optionen im E-Mount, wie das eingangs erwähnte Sigma 85mm F1.4 oder das hauseigene 85mm F1.8. Wenn du absolute Spitzenleistung ohne Kompromisse suchst, bist du mit dem Sony GM II besser beraten. Wenn du aber flexibler sein willst oder bei einer anderen Sensorgröße unterwegs bist, könnten die genannten Zooms und Weitwinkel eine klügere Wahl sein.
| Spec | Sony G Master SEL85F14GM2 | Sigma Contemporary 16-300mm F3.5-6.7 DC OS | Canon L RF 15-35mm F2.8 L IS USM | Viltrox AF 56mm f/1.7 | Meike Neo Series MK-5514STM-Z | Panasonic LUMIX S S-R28200 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 85mm | 16-300mm | 15-35mm | 56mm | 55mm | 28-200mm |
| Max Aperture | 16 | f/1.4 | f/2.8 | f/1.7 | f/1.4 | f/4 |
| Mount | Sony E | Sony E | Canon RF | Fujifilm X | Nikon Z | L-Mount |
| Stabilization | false | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | true | true | true | false | false | true |
| Weight (g) | 642 | 1089 | 840 | 171 | 280 | 413 |
| AF Type | XD Linear Motor | HLA | Nano USM | STM | STM | Autofocus |
| Lens Type | prime | zoom | zoom | prime | prime | macro |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Af | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | User Sentiment | Versatility | Social Proof | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sony G Master SEL85F14GM2 | 98.1 | 43.1 | 57 | 19.3 | 83 | 40.6 | 91.3 | 34.4 | 89.6 | 34.2 |
| Sigma Contemporary 16-300mm F3.5-6.7 DC OS Compare | 53.3 | 94.4 | 33.8 | 84.5 | 98.9 | 94.5 | 0 | 99.7 | 89.6 | 99.1 |
| Canon L RF 15-35mm F2.8 L IS USM Compare | 94.1 | 80.1 | 43.8 | 70.1 | 90.3 | 77.6 | 80.3 | 76.6 | 89.6 | 96.5 |
| Viltrox AF 56mm f/1.7 Compare | 86 | 92 | 85.7 | 94.2 | 69.8 | 91.3 | 63.8 | 34.4 | 89.6 | 79.6 |
| Meike Neo Series MK-5514STM-Z Compare | 86 | 94.4 | 73.1 | 94.5 | 51.1 | 94.5 | 80.3 | 34.4 | 89.6 | 79.6 |
| Panasonic LUMIX S S-R28200 Compare | 53.3 | 70.1 | 73.8 | 87.5 | 91.4 | 63.3 | 0 | 95.9 | 89.6 | 99.5 |
Häufige Fragen
Q: Funktioniert das Objektiv an einer Sony A7R II?
Ja, der E-Mount ist voll kompatibel. Allerdings raten wir zur Vorsicht: Der Autofokus des GM II ist auf die neuesten Phasen-AF-Systeme optimiert. An der älteren A7R II kann er etwas träger oder unruhiger wirken, weil die Kamera primär auf Kontrasterkennung setzt. Für gelegentliche Porträts im Studio ist das okay, aber die volle Geschwindigkeit entfaltest du an einer A7 III oder neuer.
Q: Kann ich dieses Objektiv an einer Sony A6000 nutzen?
An einer APS-C-Kamera wie der A6000 lässt sich das Objektiv betreiben, es ist aber keine ideale Kombination. Durch den Crop-Faktor entspricht die Brennweite rund 127,5 mm, was den Bildwinkel stark einengt. Du verlierst zudem einen Teil der schönen Bokeh-Wirkung und Tragekomfort, weil das Objektiv 640 g wiegt. Wenn du ein knackiges Portrait-Tele für APS-C suchst, schau dir eher das Sony FE 85mm F1.8 oder spezielle APS-C-Optionen an.
Q: Ist das Objektiv für Videoaufnahmen geeignet?
Absolut. Der Autofokus ist nahezu geräuschlos und harmoniert perfekt mit Sonys Real-time Recognition AF in modernen Alpha-Bodies. Die lineare Fokussteuerung sorgt für sanfte Übergänge, und die exzellente Bildqualität bleibt auch bei F1.4 erhalten. Beachte aber: Ohne eigene Stabilisierung bist du auf den kamerainternen IBIS angewiesen, um verwacklungsfreie Clips zu bekommen.
Q: Kann ich einen Telekonverter ansetzen?
Leider nein. Sony hat dieses Objektiv nicht für die Nutzung mit den hauseigenen 1,4-fach- oder 2,0-fach-Telekonvertern freigegeben. Wenn du mehr Brennweite benötigst, musst du entweder auf ein anderes Objektiv aus der GM-Reihe (wie das 70-200 mm F2.8 GM II) zurückgreifen oder in der Nachbearbeitung croppen, was aber die Auflösung reduziert.
Für wen es nicht geeignet ist
Trotz aller Qualitäten ist dieses Objektiv nichts für alle. Wenn du nur ab und zu Porträts machst und dein Budget begrenzt ist, wirst du mit dem Sony FE 85mm F1.8 oder dem Sigma 85mm F1.4 DG DN Art mehr als glücklich. Auch Reisefotografen sollten genau überlegen: Feste Brennweite, keine Stabilisierung und das Gewicht von 640 g machen den Transport auf Wanderungen oder Städtetrips anstrengend. Wer Makroaufnahmen liebt, wird ebenfalls enttäuscht – die Naheinstellgrenze von 67 cm und die geringe Vergrößerung sind dafür nicht gemacht. Und schließlich: Falls deine Sony-Kamera keinen eingebauten Bildstabilisator hat oder du häufig ohne Stativ bei wenig Licht arbeitest, fehlt dir der optische Stabi erheblich. Überleg dir in diesem Fall eine Kombination mit einem bodyseitigen IBIS oder weich auf ein stabilisiertes Zoom wie das Tamron 70-180mm F2.8 aus.
Fazit
Für Berufsfotografen, die viel im Porträt- oder People-Bereich unterwegs sind, ist das Sony FE 85mm F1.4 GM II eine klare Empfehlung. Es liefert Schärfe, Bokeh und Autofokus auf einem Niveau, das in der Praxis kaum Wünsche offenlässt. Besonders in Kombination mit aktuellen Alpha-Bodies spielt es seine Stärken voll aus, und der leisere AF macht es auch zu einer hervorragenden Wahl für Videoaufnahmen. Wer regelmäßig mit Offenblende arbeitet und die knappe Schärfentiefe beherrscht, bekommt ein kreatives Werkzeug, das seinesgleichen sucht.
Etwas anders sieht es aus, wenn du nur gelegentlich Porträts machst oder deine Kamera keinen leistungsstarken IBIS mitbringt. In diesem Fall sind Einbußen bei schlechtem Licht wahrscheinlich und der hohe Preis schwer zu rechtfertigen. Auch für Reisen ist das Objektiv nicht optimal – zu schwer, keine Stabilisierung und eine feste Brennweite, die dich in vielen Situationen einschränkt. Hier empfehlen wir eher ein kompaktes Standardzoom mit größerem Brennweitenbereich oder das günstigere Sony 85mm F1.8, das auch sehr respektabel ist.