Sony SONY SEL24240 SEL24240 FE 24-240mm F3.5-6.3 OSS Review

Mit einem 10x-Zoom ist das Sony 24-240mm das ultimative Bequemlichkeits-Objektiv für Reisende, aber die langsame Blende und das hohe Gewicht sind der Preis dafür.

Focal Length 24-240mm
Max Aperture f/3.5
Mount Sony E (Full-Frame)
Stabilization Yes
Weather Sealed Yes
Weight 780 g
AF Type Autofocus
Lens Type Zoom
Sony SONY SEL24240 SEL24240 FE 24-240mm F3.5-6.3 OSS lens
90.5 Gesamtbewertung

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Das Sony FE 24-240mm f/3.5-6.3 OSS ist das ultimative All-in-One-Reiseobjektiv für Sony Vollformatkameras. Der massive 10x-Zoom deckt alles von Weitwinkel bis Super-Tele ab. Die Bildqualität ist für ein Superzoom überraschend gut, aber die langsame variable Blende und der mittelmäßige Autofokus sind die Kehrseite der Medaille. Zu Preisen ab $870 ist es eine Überlegung wert, wenn Bequemlichkeit deine Priorität ist.

Überblick

Das Sony FE 24-240mm f/3.5-6.3 OSS ist das ultimative 'Ein-Objektiv-für-alles' für Besitzer von Sony Vollformatkameras. Es verspricht, dich von der Weitwinkelperspektive bei 24mm bis hin zum starken Tele bei 240mm zu begleiten, ohne dass du die Linse wechseln musst. Das ist ein enormer Vorteil, wenn du unterwegs bist und nicht mit einem ganzen Koffer voller Optiken herumlaufen willst.

Es ist klar, für wen dieses Objektiv gemacht ist: den Reisenden, den Wanderer oder den Alltagsfotografen, der Flexibilität über absolute optische Perfektion stellt. Wenn du eine Kamera wie die Sony a7 III oder a7 IV hast und nur ein einziges Objektiv mitnehmen willst, um alles von Landschaften über Architektur bis hin zu Tierbeobachtungen aus der Ferne festzuhalten, dann schaust du hier genau auf das richtige Teil. Es ist der klassische Kompromiss zwischen Reichweite und Kompaktheit, nur eben in Vollformat.

Was es besonders macht, ist seine schiere Reichweite. Ein 10x-Zoom auf einem Vollformatsensor ist keine Kleinigkeit. Dazu kommt noch die eingebaute optische Bildstabilisierung (OSS), die hilft, bei langen Brennweiten verwacklungsfreie Bilder zu machen, und eine Wetterabdichtung, die es für den Einsatz im Freien tauglich macht. Es ist nicht das schärfste oder lichtstärkste Objektiv, aber es ist vielleicht das praktischste in seiner Klasse.

Leistung

Die Leistung dieses Objektivs ist eine klare Geschichte von Stärken und Schwächen, die direkt aus seiner Konstruktion folgen. Mit einer Bewertung von 93. Perzentil für die Optik schneidet es überraschend gut ab. In der Praxis bedeutet das: In der Mitte des Bildes und bei mittleren Brennweiten liefert es wirklich scharfe, kontrastreiche Ergebnisse. Die Verzeichnung und Vignettierung sind für ein Superzoom gut unter Kontrolle, besonders wenn die Kamera-Korrekturprofile aktiviert sind. Die Bildstabilisierung liegt im 88. Perzentil und funktioniert zuverlässig, was dir hilft, auch bei 240mm noch aus der Hand zu fotografieren.

Der Autofokus hingegen landet nur im 47. Perzentil, also ziemlich mittelmäßig. Er ist nicht langsam, aber er ist auch nicht der schnellste oder treffsicherste, besonders bei sich schnell bewegenden Motiven oder in schlechten Lichtverhältnissen. Die größte Leistungseinbuße kommt aber von der variablen Blende von f/3.5 auf f/6.3. Bei 240mm ist das Objektiv nicht mehr besonders lichtstark, was bedeutet, dass du in Innenräumen oder bei Dämmerung oft die ISO hochdrehen musst, was das Bildrauschen erhöht. Das ist der Preis für den riesigen Zoombereich.

Leistungsperzentile

AF 46.5
Bokeh 35.6
Build 68.2
Macro 84.5
Optical 93.2
Aperture 41.4
Versatility 98.1
Social Proof 83.2
Stabilization 88.1

Vor- und Nachteile

Pros

  • Strong versatility (98th percentile) 98th
  • Strong optical (93th percentile) 93th
  • Strong stabilization (88th percentile) 88th
  • Strong macro (85th percentile) 85th

Cons

Technische Daten

Alle technischen Daten

Optics

Type Zoom
Focal Length Min 24
Focal Length Max 240
Elements 17
Groups 12

Aperture

Max Aperture f/3.5
Constant Yes

Build

Mount Sony E (Full-Frame)
Weather Sealed Yes
Weight 0.8 kg / 1.7 lbs
Filter Thread 72

AF & Stabilization

AF Type Autofocus
Stabilization Yes

Focus

Min Focus Distance 24
Max Magnification 0.27x

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preis ist hier der wilde Faktor. Wir sehen Angebote von $870 bis hin zu schwindelerregenden $1350. Bei $870 ist dieses Objektiv ein echter Überlegungswert für jemanden, der diese Art von All-in-One-Flexibilität sucht. Bei über $1200 wird es hingegen sehr schwer zu rechtfertigen, da du in diesem Bereich schon in spezialisierte, lichtstärkere Zooms wie das Tamron 28-75mm f/2.8 oder sogar Festbrennweiten einsteigen könntest.

Es ist kein Schnäppchen, aber es erfüllt eine sehr spezifische Nische brillant. Du bezahlst für die extreme Reichweite und die Bequemlichkeit, nicht für Spitzenoptik. Wenn du also diese Bequemlichkeit brauchst und ein Angebot im unteren Bereich des Spektrums findest, kann es sich lohnen. Achte unbedingt auf den Händler und ob eine Herstellergarantie inklusive ist – einige der günstigsten Angebote sind Importmodelle.

Price History

$800 $1,000 $1,200 $1,400 Feb 18Feb 18Feb 19Mar 9Mar 16Mar 21 $870

Im Vergleich

Der direkte Vergleich ist schwierig, weil kaum ein anderes Objektiv diesen Zoombereich auf Vollformat abdeckt. Aber wenn du Alternativen suchst, musst du Kompromisse eingehen. Das Tamron 28-200mm f/2.8-5.6 ist ein naheliegender Rivale: Es ist leichter, hat eine bessere Startblende und ist oft günstiger. Allerdings fehlen dir die 24mm am Weitwinkelende und die zusätzlichen 40mm am Teleende, und es hat keine Wetterabdichtung.

Wenn du bereit bist, Objektive zu wechseln, bekommst du mehr für dein Geld. Ein Kombo aus dem Sony FE 24-105mm f/4 G OSS und einem Telezoom wie dem Sony FE 70-300mm G OSS würde dir bessere Bildqualität, konstantere Blenden und oft schnellere Autofokus-Systeme bieten. Das bedeutet aber mehr Gewicht, mehr Kosten und den ständigen Wechsel. Für Puristen ist auch das Sigma 24-70mm f/2.8 DG DN Art eine Option – es ist schärfer, lichtstärker und hat einen besseren AF, aber du verlierst komplett den Telebereich.

Spec Sony SONY SEL24240 SEL24240 FE 24-240mm F3.5-6.3 OSS Meike Meike 55mm F1.4 Standard Aperture APS-C Frame AF Nikon Nikon S-Line Nikon NIKKOR Z 24-70mm f/2.8 S II Lens (Nikon Z) Canon Canon RF 24mm f/1.8 Macro IS STM Lens Tamron Tamron Di III Tamron 17-70mm f/2.8 Di III-A VC RXD Lens for Sony Sirui Sirui Sniper 56mm f/1.2 Autofocus Lens (Sony E,
Focal Length 24-240mm 55mm 24-70mm 24mm 17-70mm 56mm
Max Aperture f/3.5 f/1.4 f/2.8 f/1.8 f/2.8 f/1.2
Mount Sony E (Full-Frame) Nikon Z Nikon Z Canon RF Sony E Mount Sony E
Stabilization true true true true true true
Weather Sealed true false true false false false
Weight (g) 780 281 676 269 544 422
AF Type Autofocus STM Autofocus Autofocus Autofocus Autofocus
Lens Type Zoom - Zoom Zoom Zoom -

Für wen es nicht geeignet ist

Porträtfotografen sollten die Finger davon lassen. Mit einer Bokeh-Bewertung im 36. Perzentil und der engen Blende am Tele-Ende erzeugst du keine cremig-weichen Hintergründe, die von der Person trennen. Schau dir stattdessen Festbrennweiten wie das Sony FE 85mm f/1.8 oder das Sigma 85mm f/1.4 DG DN an.

Auch Sport- oder Wildlife-Fotografen, die auf schnellen, präzisen Autofokus angewiesen sind, werden enttäuscht sein. Der AF dieses Objektivs ist nur durchschnittlich und bei sich schnell bewegenden Motiven nicht die zuverlässigste Wahl. Hier sind spezialisierte Telezooms wie das Sony FE 200-600mm G OSS die bessere, wenn auch teurere Investition. Wenn du hauptsächlich bei wenig Licht ohne Stativ arbeitest, wird dich die langsame Blende ausbremsen.

Fazit

Wenn du ein Sony Vollformat-System besitzt und nach dem einen Objektiv suchst, das du auf eine Reise um die Welt oder einfach nur für einen Tagesausflug packen kannst, dann ist das Sony 24-240mm eine sehr starke Empfehlung. Seine Stärke liegt in der absoluten Bequemlichkeit. Du verpasst keinen Moment, weil du das Objektiv wechseln musst, und die Bildqualität ist für diesen Zweck mehr als ausreichend. Es ist das perfekte 'Ich-weiß-nicht-was-mich-erwartet'-Objektiv.

Allerdings solltest du es nicht kaufen, wenn du hauptsächlich Porträts, Sportfotografie oder Low-Light-Szenen ohne Blitz fotografierst. Hier zeigen sich seine Schwächen in der Blende und im Autofokus zu deutlich. Auch für professionelle Landschaftsfotografen, die das letzte Quäntchen Schärfe und Detail in den Ecken brauchen, gibt es bessere, spezialisierte Optionen. Für sie ist es ein Kompromiss zu weit.